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Bisschen Funstuff & Co. die 7.
#1
Tjo, lang ist der letze Thread her, aber die Warterrei hat ein Ende Smile
Viel spass beim stoebern:

Der Sicherheitsexperte Bruce Schneier erwaehnt in seinem neuesten Crypto-Gram eine interessante Geraete-Entwicklung der Mitsubishi Laboratorien, einen "Computer Monitor mit erhoehtem Datenschutz". Genauer gesagt, geht es um die Kombination einer Software zur Manipulation der Bildschirmdarstellung mit einer speziellen Lesebrille. Die Bilddarstellung des Monitors wird von einem Geraetetreiber mit einer Frequenz von bis zu 120 Hertz invertiert, so dass auf dem Bildschirm ohne Sehhilfe nur ein flackerndes Grau zu sehen ist. Eine Spezialbrille mit eingebauter "ferroelektrischer Blende" oeffnet den Blick nur jeweils fuer Augenblicke und macht so sichtbar, was ansonsten mit den invertierten Informationen als grauer Bildbrei wahrgenommen wird. Wie es in der Beschreibung bei Mitsubishi weiter heisst, koennten damit auch oeffentliche Informationssysteme mit Informationen "hinterlegt" werden, die nur fuer auserwaehlte Personen(kreise) sichtbar sind.

http://www.merl.com/projects/privatedisplay/

Interessant, aber wohl nicht alltagstauglich...
Meine Freundin zb. muss ja nicht immer wiessen was ich da so im Internet angucke Pfeif

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So, mal was fuer die oeschis, speziell die Grazer:

In Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter A1/Mobilkom ist dem "SENSEable City Laboratory" ein interessantes Projekt gelungen. Das Unternehmen hat anonymisierte Daten ueber die Nutzung von Mobilfunkgeraeten im Stadtbereich von Graz zur Verfuegung gestellt. Diese wurden von dem am MIT (Massachusetts Institute of Technology) angesiedelten Labor in Gestalt von (teilweise) dreidimensionalen Darstellungen visualisiert. Heraus kommt ein sehr ungewohnter Blick auf die Stadt.

MIT researchers map city by cellphone (Physorg.com via Slashdot)

http://www.physorg.com/news6483.html

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Schneiers Crypto-Gram liefert einen weiteren interessanten Hinweis: Ein britisches Unternehmen setzt auf Bluetooth-Spam, um die Wirksamkeit von beispielsweise Werbeplakaten zu erhoehen. Das Bluecasting-Verfahren basiert darauf, dass ein Bluetooth-Server mit einer Reichweite von bis zu 100 Metern an einem geeigneten Ort (z.B. Plakatwand) angebracht wird. Kommt ein bluetooth-faehiges Geraet (z.B. Handy) in Reichweite, folgt die Frage, ob eine ergaenzende Werbebotschaft akzeptiert wird. Dann kann beispielsweise ein Film, oder ein anderer (Multimedia-) Inhalt uebertragen werden. Bei einem Feldversuch an sechs Bahnhoefen in London wurden 87.000 Bluetooth-Telefone "identifiziert". Davon waren 17 Prozent bereit, einen kleinen Film zu laden. Man koennte das auch so formulieren: ueber 72.000 (83%) Menschen wurden bei dem Versuch mit einer fuer sie irrelevanten Information behelligt. Wie viele dieser Personen in Folge dieser Erfahrung Bluetooth lieber deaktivieren werden, ist unbekannt.

Habs auch schon lange aus...


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Im britischen Cambridgeshire dagegen haben Diebe eine interessante Feststellung gemacht: Bluetooth-Telefone kann man auch zur Kontaktaufnahme mit Notebooks benutzen, die von ihren Besitzern im Auto zurueckgelassen wurden. Der Trick fiel auf, nachdem gezielt drei Wagen in der Naehe eines Holyday Inn aufgebrochen worden waren und jeweils die darin zurueckgebliebenen Computer fehlten.

Jaja, die Technik dein Freund und HelferEvil

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IFPI, der internationale Dachverband der Musikindustrie, bietet eine kostenlose Software an, die P2P-Software entweder entfernt oder blockiert. Gleichzeitig durchsucht das Programm die Festplatte nach moeglicherweise illegal erhaltenen Musikstuecken oder Filmen. [b]Die Software duerfte vermutlich als die am seltensten genutzte Anwendung aller Zeiten in die Geschichte eingehen.[b] Denn noch nicht einmal die als Zielgruppe angesprochenen Bildungseinrichtungen oder Unternehmen werden es einer solchen Software eines Interessenverbandes ueberlassen, ihre Rechner zu "reinigen".

http://www.ifpi.org/site-content/press/20050922.html

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Okay, es sind alles ganz normale Maenner, die der australische Medienkuenstler Ian Haig da in seiner Sammlung
"Men of the Internet" zusammengetragen hat. Oder?

http://www.ianhaig.net/men/

Ich sag nur: FREAKY

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Der Mailinator, ein Service, der seit dem Jahr 2003 "Wegwerf-Adressen" produziert, soll der Spam-Plage Einhalt gebieten. Muss eine Adresse oeffentlich angegeben werden, so erfindet man einen Benutzernamen(at)malinator.com und ruft die eventuell eintreffenden Mails auf Mailinator-Site unter Angabe dieser Adresse ab. Diese Praxis sorgt verstaendlicherweise dafuer, dass beim Mailinator sehr viele Spam-Mails eingehen. ueber eine Million Spam-Mails pro Tag sollen es laut Angaben des Betreibers sein. Da lohnt es sich, diese Mails zu analysieren und ihre Herkunft zu ermitteln. Die Informationen ueber die Haupt-Spammer werden dann auf einer Google-Landkarte gekennzeichnet. Das traegt zwar nicht zur Spam-Bekaempfung bei, ist aber huebsch anzusehen.

http://mailinator.com/mailinator/map.html
http://mailinator.com/mailinator/maildir.jsp?email=god

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Keine echte Neuigkeit, denn das vom der Electronic Frontier Foundation unterstuetzte "TOR" gibt es schon seit vielen Monaten. Neu ist aber vielleicht, dass inzwischen von den Buergerrechtlern des EFF auch deutschsprachige Informationen zu diesem Anonymisierungs-Netzwerk angeboten werden. Darin wird auch die Funktionsweise des auf Onion-Servern beruhenden Systems leicht verstaendlich beschrieben, was der weiteren Verbreitung auch in Deutschland sicher nicht abtraeglich ist. Weitere deutschsprachige Informationen findet man uebrigens hier.

http://tor.eff.org/
http://kai.iks-jena.de/bigb/asurf.html#a8

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Endlich mal wieder ein sinnvolles Service-Angebot fuer (Ehe-) Maenner: Savemyass.com "rettet den Hintern" von Maennern, die es verabsaeumen, ihrer Lebensgefaehrtin mehr oder weniger regelmaessig einen Liebesbeweis in Form abgeschnittener Pflanzen mit Bluetenstand zukommen zu lassen. Savemyass schickt auf regelmaessiger, aber "semi-randomisierter" Basis einen Blumenstrauss an die Angebetete, wobei der scheinbare Absender zuvor informiert wird und sogar am Begleitschreiben mitwirken darf. Die Kosten fuer diesen iterierenden Liebesbeweis betragen 5 Dollar pro Auftrag.

http://savemyass.com/home

Genial Smile
Will ne Agentur die mich automatisch an Geburtstage von Freundin, Eltern & Co Erinnern aber gleichzeitig n´Geeschenkstip mitgeben.
Mag jetzt zwar unpersoenlich klingen, und ich muss zur meiner Verteidigung sagen das ich mir sehr wohl Gedanken mache was ich schenken will.
Nur manchmal fallen solche Tage in Zeiten wo man vor lauter Arbeiten keinen Kopf mehr fuer sowas hat.

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Dem amerikanischen Offline-Musikhandel geht es nicht besonders gut. Nach mehreren umsatzschwachen Jahren machen sich nun auch noch die Auswirkungen des Online-Handels bemerkbar. Da sind neue Ideen gefragt, und die meinte die aus vier Filialen bestehende Ladenkette "Scotti's Record Shops" aus New Jersey gefunden zu haben. Sie schuf den Slogan "buy it, burn it, return it" und bot den Kunden an, CDs zum Ladenpreis zu erwerben, die Inhalte zu Hause anzuhoeren, oder zu brennen und dann innerhalb von 10 Tagen die CD fuer 70 Prozent des Neupreises wieder an "Scotti's" zu verkaufen. Das klingt gut und fand auch bei den Kunden grosses Interesses. Aber auch RIAA, der Verband der Musikindustrie, wurde auf das Angebot aufmerksam. Nach Einschaetzung des Verbandes handelt es sich bei "buy it, burn it, return it" um einen illegalen Verleih. Doch Klage wurde bisher nicht erhoben. Vielmehr fuehrt man mit den beiden Geschaeftsfuehrern Gespraeche ueber eine moegliche, rechtliche Abaenderung des Konzepts. Sollte das Modell vielleicht doch nicht ganz so rechtswidrig sein, wie zunaechst dargestellt?


Interessante Idee Smile

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Wer wirklich fuer alle Eventualitaeten Vorsorge treffen will, ist vermutlich mit einer GammaMaster-Uhr gut bedient. Der imposante Chronometer fuer das Handgelenk gibt nicht nur die genaue Zeit an, sondern auch die aktuelle Strahlenbelastung. Denn in das Geraet integriert ist ein Geiger-Zaehler, der ab einem vom Benutzer bestimmten Grenzwert Alarm schlaegt.

http://www.engadget.com/entry/1234000200059689/

Hm, waere me Geschaenksidee fuer Leute die neben n´Atomkraftwerk wohnen Uglyl

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Der Sicherheitsexperte Bruce Schneier liefert in seinem Web Log ein interessantes Beispiel dafuer, wohin Geheimhaltung fuehren kann. Schneier zitiert dabei einen bereits im Juni erschienenen Beitrag der Tampa Tribune, wonach in den ersten fuenf Monaten des Jahres 2005 bereits mehrere hundert anhaengige Verfahren auf Antrag der Verteidigung eingestellt werden mussten. Es ging dabei immer um alkoholisierte Autofahrer, wobei der polizeiliche Nachweis ueber eine Atem-Pruefung mit einem Diagnose-Geraet ("Breathalyzer ") erfolgt war. Die insgesamt vier in diesem Zusammenhang agierenden Kanzleien haben nun einen einfachen Weg gefunden, diesen Test zu verwerfen. Sie verlangten einfach Einblick in die Arbeitsweise der Geraete, in den Source Code der von den Geraeten benutzten Software. Da dieser Code aber von den Firmen geheim gehalten wird, bleibt die Forderung der Angeklagten unerfuellt und es kommt zur Klageabweisung. Schneier merkt dazu trocken an, man moege sich die Auswirkungen auf Wahlysteme vorstellen, sollte das gleiche Argumentationsschema auch dort zum Zuge kommen. Praktisch alle im Handel befindlichen Wahlmaschinen in den USA werden unter Microsoft Windows betrieben.

http://www.schneier.com/blog/archives/20...throw.html
http://tampatrib.com/floridametronews/MGBUBJ5QK9E.html

Irgendwie bekloppt Uglyl

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"Im Internet" hatte ein Mann aus Schotten laut Pressemitteilung der Polizei Fulda 20.000 Porno-DVDs zum Komplettpreis von 135.000 Euro angeboten. Dieser niedrige Preis liess den Verwalter der Urheberrechte aufmerksam werden, der ueber einen Anwalt dann Strafanzeige erstattete. Bei den Ermittlungen stiessen sie dann auf einen Erotikversand, der in einer Privatwohnung betrieben wird, sowie auf den Lieferanten des Unternehmens. Bei diesem wurden schliesslich die bereits erwaehnten 20.000 DVDs gefunden in Kartons gestapelt gefunden.

Was macht ein Mann oder Frau mit 20.000 PornoDVD´s? Ugru
Den Rest des Lebens wichsen? Uglyl

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Japanischen Zeitschriftenhaendlern sind Mobilfunkgeraete mit Kamera schon immer ein Dorn im Auge. Fuer diese Abneigung wird ihnen jetzt ein guter Grund geliefert: Die Telefone werden bald OCR beherrschen.

http://www.intern.de/news/7083.html

Hm..hab zwar schon gelesen das manche per Handies Artikel fotografieren und lesen,
aber ich persoenlich hab sowas noch nie gemacht oder jemanden dabei gesehn.
Sind die Handies dort soviel besser? Weil wenn ich n´Zeitungsartikel fotografiere, kann ich max. fett geschrieben Artikel entziffern.

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Fundstueck: Ein "geladener" Mann hat in einer australischen Kleinstadt fuer Aufsehen gesorgt. Der Mann trug eine Nylon-Jacke ueber einem wollenen Hemd und war sich offenbar nicht bewusst, dass er aufgrund der Reibung zwischen beiden Stoffen eine beachtliche Ladung aufgebaut hatte. Beim Betreten eines Gebaeudes verursachte er beim Gehen auf dem Teppich Entladungen und die alarmierte Feuerwehr evakuierte das Gebaeude, da sie die Ursache des Brandgeruchs nicht finden konnte. Der Mann wandte sich schliesslich selbst an die Feuerwehr, weil er nach dem Verlassen des Gebaeudes ein Stueck Plastik in seinem Auto angeschmort hatte.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/4252692.stm

Dumm gelaufen Uglyl

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[Heute 14:12] Wizz21 : Aus meinem Mund wird über den Hopp nie wieder etwas schlechtes kommen
[Heute 00:05] Wizz21: np: Joey's Freiheit - Ohne dich (geh kackn!) <- k
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#2
wieder mal eine sehr geile sammlung Emotlol_2
das mit der geheimhaltung find ich ja saugeil...ich weiss schon, weshalb ich jura studiere Uglyl
und das artikel-fotografieren....bin ich ja noch nie auf die idee gekommen. 1. ist mein handy dafuer zu schlecht und 2. kann ich den lauten und nervenden fotografierton nicht abschalten. ich kann nicht mal unterm dirndl fotogrfaieren :tugyl2: Smile
GIMME FUE GIMME FAH GIMME DABUJABUZA
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