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Suicidal Angels - Eternal Damnation
#1
[Bild: s_angels_07.jpg]

Zitat:"Wenig innovativer, aber gut gemachter Old-School-Thrash"

Bei Old School Metal Records, dem Namen des Labels von SUICICAL ANGELS, dürfte jedem ziemlich klar sein, wie die musikalische Marschrichtung aussieht und auch, dass es sich dabei garantiert nicht um glatt polierten und hypermodernen Metal mit Trend-Schlagseite dreht. Demnach lassen die vier griechischen Thrasher mit ihrem Debüt „Eternal Domination“ – nach einigen Demos und EPs sowie Auftritten als Support für MASTER und ROTTING CHRIST – auch ziemlich schnörkellosen Old School Thrash Metal vom Stapel.

Und zu erwähnen, dass sich die Mucke der Hellenen natürlich sehr stark an [alten] KREATOR und SLAYER orientiert, wäre genauso unnötig, wie die berühmten Eulen nach Athen zu tragen. Aber das ist ja auch alles überhaupt nicht schlecht, im Gegenteil, denn die suizidgefährdeten Engel knüppeln und holzen richtig schön kontrolliert und mit viel Biss, sodass man sofort merkt, wie viel Spaß die Jungs haben. Gut und druckvoll produziert, stellt „Eternal Domination“ zwar alles andere als ein originelles oder innovatives Album dar, aber Thrash der alten Schule will immerhin auch erst einmal gut gemacht werden. Lediglich der Gesang von Nick könnte etwas differenzierter und weniger holprig sein, und auch die gelegentlich eingesetzten Effekte, die wohl dafür sorgen sollen, dass die jeweiligen Parts sehr böse und dämonisch klingen, wirken eher unfreiwillig komisch, aber prinzipiell geht das alles in Ordnung. Die Instrumentalfraktion macht ihre Sache ebenfalls ordentlich, was besonders bei den wenigen langsameren Parts schön deutlich wird, da dort gezeigt werden kann, dass neben etlichen geradlinigen Thrash-Riffs wie bei den Granaten „Evil Attack“ oder „Crematory“, auch eine ganze Menge spielerisches Potential vorhanden ist.

SUICIDAL ANGELS haben mit „Eternal Damnation“ folglich ein gutes Debüt-Album aufgenommen, dass das Thrash-Metal-Rad definitiv nicht neu erfindet und dies auch überhaupt nicht – wie beispielsweise bei der aktuellen MACHINE HEAD-Scheibe sehr gut gelungen – als Ziel anstrebt. Old-School-Thrasher können das Teil selig grinsend und ohne Bedenken ins Regal stellen und es gehörig abfeiern. Alle anderen sollten vielleicht erst einmal reinhören.

Das Review stimmt sehr genau, man erfindet den Thrash nicht neu legt aber ein stark Slayer-orientiertes Scheibchen vor, das mir richtig gut gefällt! Ich gebe 8,5 / 10 Punkte (ist aber meine subjektive Thrashfan-Meinung Rock). Objektiv würd ich sagen 7 - 8 Punkte.

http://www.myspace.com/suicidalangelsgreece
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#2
Sehr ordentlich, was halt heutzutage nicht genug ist.
SATAN WORSHIPPING DOOM
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#3
Jo, sagt das Review ja unterm Strich auch. Aber einen Thrashfreak wie mich stört das nicht Uking
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#4
ich stell mich dann auch auf die Seite des Reviewschreibers Smile
yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man
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#5
Welche Seite?

Zitat:- Old-School-Thrasher können das Teil selig grinsend und ohne Bedenken ins Regal stellen und es gehörig abfeiern.
- Alle anderen sollten vielleicht erst einmal reinhören.

Biggrin
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#6
gehen nicht beide? Smile

davon ausgehend, dass ich kein Old-School-Thrasher bin und das Rad nicht neu erfunden wird, hats bei mir nicht für mehr als reinhören gereicht.
yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man
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#7
gut und solide gemacht, aber die gemeinsamkeiten mit slayer sind teilweise schon echt zu viel und grenzen imho schon an kopie. nimmt einem dann doch wieder den spaß
GIMME FUE GIMME FAH GIMME DABUJABUZA
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