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  Dogma Inc. - Before And After
Geschrieben von: mshannes - 16.07.2009, 18:55 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Antworten (2)

Dogma Inc. - Before And After
Stil: Thrashcore
VÖ: 29. Juni 2009
Zeit: 28:46
Label: STF Records
Homepage: www.dogma-inc.szm.sk
MySpace: www.myspace.com/dogmainc


So, so...
Dogma Inc. sollen also laut Promo-Zettel allem Normalen widersprechen und Garant für ein intensives Erlebnis sein. Wenn das mal nicht arg hoch gegriffen ist...

Die 2001 gegründeten Slowaken versuchen sich in einer Mischung aus Thrash Metal, Hardcore und ein bisschen Grind, scheitern aber für mein Ermessen ganz deutlich daran, diese Stile unter einen Hut zu bringen. Irgendwie passen die verschiedenen Stilrichtungen hier nicht wirklich zusammen, das Ganze wirkt zusammengewürfelt und nicht homogen zueinander passend. Dabei kommt mir der Thrash-Anteil arg altbacken vor, so, als wären die 80er nie vorbei gegangen. Gut, ist ja zur Zeit unübersehbar in Mode gekommen und bei vielen Newcomern macht der Retro-Thrash übelst Laune, aber hier wirkt der Ansatz einfach nur angestaubt. Dazu kommt, dass die Band, sobald sie den Schwerpunkt auf Hardcore zu legen versucht, völlig ziellos durch die Gegend musiziert, da finde ich keinen roten Faden, der die Songs zusammen hält. Im Endeffekt wirkt die Musik dadurch nicht aggressiv, sondern hauptsächlich entnervend, was durch die Vocals von Kuna, die einen überdeutlichen Hang zur Hysterie aufweisen, noch verstärkt wird.

Technisch ginge der arg kurz ausgefallene so genannte Longplayer sogar einigermaßen in Ordnung. Die Rhythmussektion kann man durchaus als solide bezeichnen und die Gitarren klingen, wenn sich die Band ein wenig in groovigeren Gefilden aufhält, auch ganz brauchbar. Dafür verdienen die Riffs, wenn's wieder etwas schneller sein darf, wiederum das Prädikat "entnervend", zumindest in dieser Hinsicht erweist sich der Output also als ziemlich homogen. Insofern will ich die Kürze des Produktes nicht mal als Minuspunkt werten, immerhin ist der Spuk dadurch recht schnell wieder vorbei.

Nein, bei aller Liebe zum Underground, das ist nichts, was irgend jemand braucht, auch wenn die Scheiblette tatsächlich allem Normalen zu widersprechen scheint. In diesem Falle ist das kein Qualitätsmerkmal...

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Now playing: Panic Room - Dark Angel
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  Inner Logic - Parallel Reality (Demo)
Geschrieben von: mshannes - 16.07.2009, 18:55 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Keine Antworten

Inner Logic - Parallel Reality (Demo)
Stil: Punk Rock
VÖ: 16. Oktober 2008
Zeit: 13:09
Label: Alkemist Fanatix
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/innerlogicband


So, verlassen wir mal wieder die metallischen Pfade ein wenig, um über den Tellerrand zu blicken. Diesmal geht unser Blick in Richtung des Punks, genauer gesagt Richtung Glasgow. Denn Inner Logic stammen aus der schottischen Hauptstadt und bescheren uns mit Parallel Reality ihr erstes Demo. Vier Songs auf 13 Minuten sind jetzt nicht die Welt, aber lassen zumindest einen ersten Blick auf das Schaffen der Schotten zu.

Klassischen Punk Rock a la Bad Religion darf der Hörer hier erwarten, recht solide geschrieben und mit einem Händchen für ein paar recht gefällige Melodien. Nichts allzu Aufregendes, weder in positiver noch negativer Hinsicht. Recht unterhaltsam, wenn auch ein wenig zahm, dafür mit recht brauchbarer Gitarrenarbeit, so gibt sich der Sound der Band. Der Sänger klingt nicht wirklich schlecht, vielleicht ein wenig gepresst, aber zumindest nicht nervend, das Schlagzeug agiert unauffällig, aber mannschaftsdienlich, alles in allem eine solide Performance. Und trotzdem bleibt bei mir auf Dauer nur wenig hängen. Ich habe die Scheibe jetzt mehr als 90 (!) Mal gehört (echt, LastFM-Counter sei dank), aber so wirklich erinnerungswürdig war da nichts. Nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut, irgendwo im musikalischen Niemandsland angesiedelt, so meine Einschätzung des kurzen Scheibe.

Das ist Musik, die niemandem weh tut. Kann im Hintergrund laufen und wirkt sich nicht akut unangenehm auf das Raumklima aus, bleibt aber auch nicht im Gedächtnis hängen. Schwer zu greifen...

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Now playing: Panic Room - Dark Angel
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  Radiance - ...And The Night Comes Down
Geschrieben von: mshannes - 16.07.2009, 18:54 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair - Antworten (3)

Radiance - ...And The Night Comes Down
Stil: Heavy Metal
VÖ: 04. Mai 2009
Zeit: 29:22
Label: Club Inferno Entertainment
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/radiancemetalband


Female Fronted Metal aus Italien ist normalerweise nicht unbedingt meine musikalische Leib-und-Magen Speise, entsprechend vorsichtig habe ich mich denn auch dem Demo von Radiance genähert. Die Band, die als reine Frauen-Combo begann, mittlerweile aber auch zwei Y-Chromosomen in ihrer Rhythmusfraktion ihr Eigen nennen kann, wurde 2004 gegründet und legt mit ...And The Night Comes Down ihr Debüt zur Begutachtung vor.

Und wenn ich schon auf meine Bedenken hingewiesen habe, muss ich der Fairness halber auch sogleich Entwarnung geben, denn die Scheibe hat nichts mit den überzuckerten Produkten gemein, die man normalerweise bei der Einleitung erwarten würde. Kein Symphonic Metal, kaum Gothic-Gedöns, ganz klassischer Heavy Metal im Stile der guten alten 80er Jahre wird hier geboten, deutlich beeinflusst von den damaligen Größen wie Iron Maiden & Co. Aber die Musik klingt nicht abgestanden oder angestaubt, sondern wird mit erfrischender Unverbrauchtheit vorgetragen. Dabei kommt der Band auch zu Gute, dass sie sich nicht sklavisch an Althergebrachtes hält, sondern auch vorsichtig weitere Stilarten in ihren Sound einfließen lässt. So findet der Hörer sowohl leicht progressive Elemente in der Musik der Italiener als auch ganz zarte Anklänge an die Gothic-Schiene. Zum Glück wird es dabei aber nie schmalzig oder unzugänglich, das Quartett beweist auf ihrem Erstling ein gesundes Gefühl für das richtige Maß. So ergeben sich sechs Songs, die einfach nur Spaß machen und den Hörer sowohl unterhalten als auch fesseln können.

Denn technisch sind die vier äußerst bewandert. Unaufdringlich, aber mannschaftsdienlich verrichten die beiden Herren an den Rhythmusgeräten ihren Dienst und geben so der Dame an der Sechssaitigen mehr als genug Gelegenheit, sich mit schicken Leads und Soli in Szene zu setzen. Und am Mikro haben sich die Instrumentalisten mit Karin Baldanza ein besonders Juwel eingefangen. Sie beherrscht sowohl die opernhaften Stimmlagen, die sie glücklicherweise nicht allzu häufig einsetzt, als auch die perfekte Rockröhre. So was sollte man öfter hören. Wenn es etwas an ihr zu mäkeln gibt, dann die Stellen, an denen sie Probleme hat, sich gegen den Rest der Band durchzusetzen. Davon gibt es dann leider schon ein paar auf dem Tonträger zu verzeichnen. Ich weiß nicht, ob das Problem an der Abmischung der Scheibe liegt oder ob sie wirklich ein etwas zartes Stimmchen hat, aber wenn die Band dieses Ärgernis in den Griff bekommt, sollte einer strahlenden Zukunft nichts im Wege stehen.

Gefällt mir außerordentlich gut und macht Lust auf mehr. In Anbetracht des Status als selbstproduziertes Demo spare ich mir eine Punktewertung, aber Fans klassischen Heavy Metals sollten unbedingt mal reinhören.

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Now playing: Panic Room - Dark Angel
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  Sick Of Society - Weekend Anarchy
Geschrieben von: mshannes - 16.07.2009, 18:53 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Antworten (3)

Sick Of Society - Weekend Anarchy
Stil: Hardcore
VÖ: 19. Juni 2009
Zeit: 34:30
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.sickofsociety.de
MySpace: www.myspace.com/pornnrollforever


Wenn man die Vorgeschichte als Wicked Power mit einberechnet, besteht die Vöhringer Combo Sick Of Society seit immerhin 20 Jahren. Eine stolze Zeitspanne also und passend dazu gibt es jetzt auch eine neue Langrille der schwäbischen Truppe.

Weekend Anarchy heißt das gute Stück und bietet auf 17 Songs recht brauchbaren Punk Rock, der auch den ein oder anderen metallischen Moment aufzuweisen hat. Selbst bezeichnet die Band ihren Stil als "Porn'n'Roll", wobei ich zumindest auf dieser Scheiblette nichts wirklich Schlüpfriges finden kann, was die Stilbezeichnung rechtfertigen könnte. Diese Zeiten sind wohl seit dem 01er Output Porn'n'Roll Forever vorbei, allerdings hält sich meine Trauer darüber ganz deutlich in engen Grenzen, denn auch ohne Anzüglichkeiten kann die Musik durchaus als unterhaltsam bezeichnet werden. Gut, der Die-Hard Metaller, der sonst nix hört, wird auch hier nicht glücklich werden, aber wer auch mal in Richtung Hardcore oder Crossover tendiert, sollte mal unbefangen in diese Scheibe reinhören. Das Rad erfindet das Trio mit Weekend Anarchy nicht neu, aber zumindest für den ein oder anderen Moment zwischendurch ist das Werk recht brauchbar geraten.

Für eine Eigenproduktion klingt die Scheibe ganz ordentlich, auch wenn alleine schon vom Genre her nicht unbedingt die Dampfwalze regiert. Genauso geht die Leistung der Musiker in Ordnung. Ich bin zwar nicht unbedingt der Fan dieses etwas näselnden Gesangsstiles, aber zur Musik passt er doch recht gut. Schlagzeug, Gitarre und Bass liefern alle eine solide Leistung ab und das Zusammenspiel der Protagonisten klappt auch ohne Probleme. Die Songs sind leicht und locker geschrieben und ebenso gespielt, nette Unterhaltung halt.

Tja, ganz nette Kost für Zwischendurch, nicht mehr, nicht weniger. Für die Beschallung der nächsten Feier gibt es Schlechteres und fünf Euronen sind nun wirklich nicht zu viel verlangt für diese CD.

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