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| In Grief - Deserted Soul |
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Geschrieben von: mshannes - 21.07.2009, 11:20 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (23)
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In Grief - Deserted Soul
Stil: Progressiv Death Metal
VÖ: 07. April 2009
Zeit: 47:21
Label: Bombworks Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/ingrief
Da soll noch jemand sagen, ich würde kneifen! Mache ich dieses Review doch, obwohl in der Beschreibung der Band die Rede davon ist, dass dieses Werk etwas für Fans von Opeth und Konsorten sein soll. Denn, so unglaublich es klingt, ich kann mit Opeth so überhaupt nichts anfangen, das glaubt ihr gar nicht (Ja, ja, steinigt mich, aber Geschmäcker sind halt verschieden). Umso überraschter bin ich selbst, dass ich Deserted Soul relativ gut finde...
Wie man aus der Einleitung schon schließen kann, machen In Grief progressiv angehauchten Death Metal, der auch ein wenig schwarzmetallische Einflüsse nicht leugnen kann. Episch ist die Musik ausgefallen, düster und schleppend, aber nie selbstmitleidig. Die Stücke erzeugen eine Gänsehautstimmung, die den Hörer so schnell nicht wieder loslässt. Das schaffen die Norweger unter anderem auch dadurch, dass sie einen dezenten, aber dennoch ständig präsenten Synthesizer einsetzen, der den Stücken die passende Eleganz verleiht. So wirken die Werke noch eindringlicher, als sie es ohne diese Unterstützung tun würden. Aber auch die anderen Instrumente tragen ihren Teil dazu bei, dass die CD als durchaus gelungen bezeichnet werden kann. Variables, immer präzises Drumming, Basslinien, die man wiedererkennt, griffige Riffs und feine Leads, die einen Touch Melodeath aufweisen können und ein solider Sänger, der zwar passende Growls vom Stapel lässt, dabei aber nie unsauber wird. Na ja, nicht nur Growls werden da geboten, leider gibt es mal wieder die üblichen Klargesänge mehr oder weniger zu bewundern. Die sind mir deutlich zu weinerlich-leiernd ausgefallen und können mir einige Passagen schon ein wenig vermiesen. Warum muss da immer so geheult werden?
Die Songs sind abgesehen vom Opener allesamt überdurchschnittlich lang geworden, unter sechs Minuten kommt keiner ins Ziel, der Abschlusssong bringt es gar auf fast zehn Minuten. Meist schaffen es die Skandinavier dabei auch, Leerlauf zu vermeiden und dem Hörer immer Neues zu bieten, nur hin und wieder verlieren sich die Stücke ein bisschen in sich selbst. Glücklicherweise passiert das aber nicht so oft, dass man das Wort Langeweile in den Mund nehmen müsste.
Ja, wirklich, eine gewissen Seelenverwandtschaft mit Opeth & Co kann die Band nicht leugnen, muss sie aber auch gar nicht. Denn sie bleibt mit ihrer Musik fast immer nah genug am Hörer, um ihn fesseln zu können. Wenn jetzt noch ein anständiger Sänger für die cleanen Parts gefunden würde, stände einer richtig guten Bewertung nichts im Wege.
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Now playing: Am Tuat - Fading Images
via FoxyTunes
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| Rebellion - Arise - From Ginnungagap To Ragnar |
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Geschrieben von: mshannes - 20.07.2009, 13:51 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair
- Antworten (1)
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Rebellion - Arise - From Ginnungagap To Ragnarök - The History Of The Vikings Volume III
Stil: Power Metal
VÖ: 24. Juli 2009
Zeit: 59:21
Label: Massacre Records
Homepage: www.rebellion.st
MySpace: www.myspace.com/rebellionfromhell
Die Wikinger sind zurück!
Nach ihrem Appetizer, der The Clans Are Marching-EP, auf der ein Song der neuen Scheibe zu finden war, legen Rebellion nun ihre zugehörige Langrille Arise nach, die den abschließenden Teil der Wikinger-Trilogie darstellen soll. Meine Erwartungen an diese Scheiblette waren angesichts der Qualität der Vorgänger natürlich recht hoch, stellt sich nur die Frage, ob diese Erwartungshaltung auch gerechtfertigt war.
Fangen wir mal bei den technischen Aspekten der CD an: Die Produktion ist exzellent geraten. Schön tieftonlastig, ohne dumpf oder breiig zu klingen. Man hört alles so, wie man es erwartet, kein Fitzelchen geht einem verloren, da haben Mixer, Studio und Produzent wirklich ganze Arbeit geleistet. Knapp eine Stunde Spieldauer sind dem epischen Charakter der Musik auch mehr als angemessen, da bleibt Zeit für kleine Epen und große Songs und vor allem auch viel Abwechslung. Auch das Artwork der CD ist dem Grundtenor des Outputs absolut angemessen, insgesamt gibt es also von mir für die technische Umsetzung die volle Punktzahl.
Das alleine macht aber noch keine gute Scheibe aus, da gehört auch dazu, dass die Musiker ihr Handwerk verstehen. Da allerdings hatte ich wenig Bedenken, denn wer verlernt schon von einem Moment auf den anderen sein Können oder sein Talent? Eben, so ist auch hier alles in Butter, gewohnt gute Leistungen werden dem Hörer auf Arise vorgesetzt. Zwei Aspekte möchte ich aber dennoch hervorheben: Erstens gefällt mir das Drumming auf diesem Werk noch eine Ecke besser als auf den Vorgängerscheiben, es wirkt insgesamt wuchtiger und treibender als früher. Und zweitens versucht Goldkehlchen Michael Seifert, mehr Varianz in seine Stimme zu bringen und wechselt deshalb des Öfteren den Sangesstil sowie die Tonlage. Tut der Abwechslung gut, trifft aber zumindest bei den etwas tiefer angelegten Passagen nicht unbedingt meine volle Zustimmung, denn das klingt (z.B. bei "Ragnarök") manchmal ein wenig gepresst. Da habe ich seine ursprünglichen Gesangsstil doch lieber, was aber definitiv Geschmackssache ist.
Aber selbst jetzt ist noch nicht garantiert, dass das Album auch ein Kracher wird, denn dazu braucht es auch noch die passenden Songs. Und die gibt es zum Glück auch zu Genüge, um die Scheibe gut werden zu lassen. Sowohl krachende, für Rebellion-Verhältnisse ziemlich harte Nummern wie "War" und Bolverk", als auch melodisch-epische Stücke wie "Thor" oder das schon angesprochene "Ragnarök" bekommt man für sein Geld, ganz zu schweigen vom abschließenden Kracher "Einherjar", der dem Album einen würdigen Abschluss beschert. Starkes Songwriting!
Ja, die Erwartungen wurden definitiv erfüllt, da verhindern auch die Gesangsexperimente die Höchstnote nicht. Starke Leistung, meine Dame und Herren!
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| Insane (Aut) - Doppelfickerspiegelpanzer |
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Geschrieben von: mshannes - 20.07.2009, 13:50 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe
- Antworten (8)
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Insane (Aut) - Doppelfickerspiegelpanzer
Stil: Neue Deutsche Härte
VÖ: 11. März 2009
Zeit: 68:05
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.insane.at
Doppelfickerspielgelpanzer??? Was soll denn das sein?
So dürfte zumindest der Großteil der durchschnittlichen CD-Käufer reagieren, wenn er im Regal des örtlichen Plattendealers auf dieses Werk stößt. Mir ging es übrigens ähnlich.
Am ehesten denkt man bei solch einem Namen doch an eine Klamaukcombo, vielleicht im Stile der Blödelbarden von J.B.O. Allerdings läge man mit dieser Vermutung ziemlich falsch, auch wenn ein paar kleine Versatzstücke schon in Richtung Franken deuten. Aber diese sind wirklich nur in verschwindend geringer Menge vorhanden. Musikalisch geht die Reise am ehesten grob in Richtung Rammstein, allerdings ist an diesem Album nicht alles todernst gemeint und das merkt man auch. Allerdings driftet das Quartett dabei nie ins Schenkelklopfer-Niveau ab, selbst bei deutlich unernsten Stücken wie "Märchenstunde", bei dem es thematisch schon mal unter die Gürtellinie geht, bleibt ein gewisses Niveau erhalten. Dabei beschränken sich die vier Musiker keineswegs nur darauf, ihre Botschaft an den Mann zu bringen, nein, sie machen richtig gute Musik dazu. Mal brachial runtergerotzt, dann wieder wunderbar melodiös gehalten, ein sehr unterhaltsamer Vertreter der so genannten "Neuen Deutschen Härte".
Technisch geht der Output auch voll in Ordnung, für eine Eigenproduktion sogar mehr als das. Instrumental bekommt man kein Gestümper geboten, sondern solide Handwerkskunst und der Gesang wechselt zwischen groben Growls und Klargesang, der mich ein wenig an Peter Heppner ("Die Flut") erinnert. Knapp 70 Minuten dauert das Vergnügen, da hat sich die Band auch nicht lumpen lassen.
Man merkt dem Tonträger an, dass sich die Band bei der Erschaffung dieses Werks Gedanken gemacht hat. Und vor allem hat die Musik von Insane eine recht beachtlichen Wiedererkennungswert, das gibt noch mal ein Fleißkärtchen vom Papa. Daumen hoch für ein ebenso ungewöhnliches wie unterhaltsames Werk.
Anspieltipps: Italien, Haengen, Maerchenstunde
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| Belphegor im Hexenwahn |
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Geschrieben von: chris2711 - 20.07.2009, 13:01 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (21)
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Zitat:Die Black/Death-Metaller BELPHEGOR haben weitere Infos zu ihrem kommenden Album "Walpurgis Rites - Hexenwahn" bekanntgegeben.
Die Tracklist:
I Walpurgis Rites
II Veneratio Diaboli - I Am Sin
III Hail The New Flesh
IV Reichswehr In Blood
V The Crosses Made Of Bone
VI Der Geistertreiber
VII Destroyer Hekate
VIII Enthralled Toxic Sabbath
IX Hexenwahn - Totenkult
Das Album wird am 9.10 in Europa und am 20.10 in den USA erscheinen. Die Digipak-Version wird den Videoclip zum Track 'Der Geistertreiber' enthalten, sowie Making Of-Material. Den Videoclip hat die Band soeben abgedreht.
Quelle: metal.de
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