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  Diabolic - Excisions Of Exorcisms
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:18 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Keine Antworten

Diabolic - Excisions Of Exorcisms
Stil: Death Metal
VÖ: 08. Juni 2010
Zeit: 34:52
Label: Deathgasm Records
Homepage: www.diabolic-deathmetal.com
MySpace: www.myspace.com/diabolic666


2004 war das Jahr, in dem sich Diabolic aufgelöst hatten. Zwei Jahre später hatten sie sich fast in der Gründungsformation wieder zusammengerauft, aber es hat bis dato gedauert, bis die Florida-Deathsters ein komplettes Album zustande gebracht haben. Nun, gut Ding will Weile haben, hoffentlich ist die Langrille denn auch gut geworden.

Zumindest brutal ist das neue Werk geworden. Durchgehend voll auf die Zwölf gespielt, entsteht eine drückende, bösartige Stimmung, die den Hörer zeitweise in ihren Bann zu ziehen versteht. Gut, ein bisschen ähnlich sind sich die meisten Stücke schon in ihrer Intensität und ihrem allgemeinen Aufbau, aber wirklich langweilig wird es dennoch nicht, haben die vier Herren doch auch etwas gemächlichere Stücke wie "False Belief" auf den Tonträger gepackt. Meist aber wird nach vorn geprescht, als gäbe es kein Morgen mehr, der Knüppel kreist unbarmherzig und das totale Inferno wird entfesselt. Die Gitarren braten schwer und ruppig, der Bass wummert sehr gefällig und an der Schießbude regiert über weite Strecken Doktor Blast, was allerdings auch dazu führt, dass gerade im Rhythmusbereich eine leichte Übersättigung eintritt, was das Geprügel betrifft. Dafür kann Frontmann Paul Ouellette stimmlich punkten, sowohl seine Growls als auch die etwas höheren Töne sind recht gut gelungen.

Produktionstechnisch wird dem Hörer das volle Brett geboten, die Scheiblette kracht und knallt gar amtlich und wirkt dennoch ruppig genug, um nicht überproduziert zu klingen. Das Coverartwork passt exzellent zur Mucke, aber am Umfang ihres Werkes hätte die Band noch etwas arbeiten können, knapp 35 Minuten sind schon recht dürftig, zumal das abschließende "Infernal Darkness" nicht mehr als ein dreiminütiges Outro ist.

Excisions Of Exorcisms ist ein sehr solides Death Metal-Album geworden, welches bei Fans von Kapellen wie Malevolent Creation & Co sicherlich gut ankommen wird. Außergewöhnlich aber ist es nun auch wieder nicht geraten, dazu fehlen einfach ein paar echte Höhepunkte. Kein Pflichtkauf, eher ein "nice to have".

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  Grand Magus - Hammer Of The North
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:16 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair - Antworten (1)

Grand Magus - Hammer Of The North
Stil: Heavy Metal
VÖ: 18. Juni 2010
Zeit: 48:48
Label: Roadrunner Records
Homepage: www.grandmagus.com
MySpace: www.myspace.com/grandmagusrocks


Vielerorten wird Grand Magus mit dem Prädikat Doom-Band versehen, was zumindest in den Anfangstagen der Kapelle gar nicht so verkehrt war. Anno 2010 ist davon aber nicht mehr sonderlich viel übrig, der Stil der Band hat sich deutlich weiterentwickelt.

Ein paar doomige Anklänge findet man auf Hammer Of The North natürlich schon noch, so zum Beischlaf bei "Mountains Be My Throne", aber hauptsächlich bewegt sich die Band mittlerweile im Bereich des ganz klassischen Heavy Metals. Wer beim Opener "I, The Jury" nicht sofort an Judas Priest erinnert wird, sollte sein Gehör mal untersuchen lassen, nicht nur, dass der Song selbst gut auf eine der früheren Priest-Scheibletten gepasst hätte, auch JBs Stimme erinnert frappierend an Rob Halfords Organ zu besseren Zeiten. Aber nicht nur die Priester standen Pate zu den Songs, auch Black Sabbath scheint z.B. bei "The Lord Of Lies" ganz deutlich durch, während "At Midnight They'll Get Wise" das Herz jedes Deep Purple-Fans höher schlagen lässt. Ganz klassische Vorbilder also, die sich die Schweden da genommen haben und diesen werden sie auf jedem Song ihres neuen Werkes mehr als gerecht. Kein Song ist schlecht oder auch nur mittelmäßig, ein Kracher jagt den anderen. Nicht nur die Melodien und Hooklines wissen sich ins Gedächtnis zu brennen, auch an den Spannungsbögen in den Stücken merkt man, dass man es hier mit einem außergewöhnlichen Album zu tun hat. Das ist ganz großes Damentennis, was einem hier geboten wird!

Technisch stehen die drei Schweden ihrem Songwriting in keiner Weise nach, die Performance des Trios ist einfach nur fehlerfrei zu nennen. Ganz besonderes Lob geht an dieser Stelle natürlich an Bandleader JB und vor allem an seine Stimme, denn er kann nicht nur verdammt gut singen, sondern weiß auch noch jede Menge Abwechslung in seinen Gesang einzubringen. Die Produktion des Silberlings ist warm und wuchtig geworden und verleiht den Tracks noch ein Stückchen Lebendigkeit mehr, als sie eh schon ausstrahlen. Dazu kommt noch die mit knapp 50 Minuten reichlich bemessene Spieldauer und fertig ist der Kracher.

Ja, Hammer Of The North ist ein Kracher geworden, wie er im Buche steht. Für mich ganz klar das bisher beste klassische Metal-Album des Jahres und auf jeden Fall ein Pflichtkauf. Chapeau!

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  State Cows - State Cows
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:11 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Keine Antworten

State Cows - State Cows
Stil: Rock
VÖ: 18. Juni 2010
Zeit: 51:13
Label: Avenue Of Allies
Homepage: www.statecows.com
MySpace: www.myspace.com/statecows


Oh je, was habe ich mir da nur angetan? Da hätte ich bei der Verteilung der CDs doch besser mal den Mund gehalten, aber nein, der Herr Redakteur fühlt sich ja zur Zeit so kreativ, dass er es mit allem aufnehmen kann, was so im Promo-Stapel lauert. Denkste...

Die State Cows kommen aus UmeÃ¥, einer Universitätsstadt im Norden von Schweden, die wohl für ihre besonders aktive Musikszene bekannt ist. Nun, zumindest der Teil dieser Szene, der von den State Cows repräsentiert wird, kann mir getrost gestohlen bleiben. Musikalisch im sogenannten Westcoast-Genre verhaftet, sind die staatlichen Kühe vor allem eines: sterbenslangweilig! Ich habe noch nie ein solch ödes Geplätscher über mich ergehen lassen müssen wie bei dieser CD. Säuselnder Gesang, seichtes Keyboard-Geklimper, langweilige Bläser, alles an dieser Scheibe sorgt dafür, dass mir die Füße einschlafen. Dagegen sind Bands wie Chicago, Eagles oder die Little River Band mitreißend und energiegeladen.

Da nützt es auch nichts, dass der Klang der vertonten Langeweile recht gut ausgefallen ist, kristallklar plätschert es an meinem Aufmerksamkeitsdefizit vorbei und die über 50 Minuten Spieldauer können getrost als Negativum betrachtet werden. Nur das Cover taugt was, aber das hilft im Endeffekt auch nichts.

Mag diese Art Musik bei einer anderen Zielgruppe auch durchaus positiv angenommen werden, hier bei Heavyhardes ist sie definitiv deplaziert und befindet sich weit jenseits meines persönlichen Weichwurstäquators. Boah, ist das öde...

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  Wheels Of Fire - Hollywood Rocks
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:09 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair - Antworten (2)

Wheels Of Fire - Hollywood Rocks
Stil: Rock
VÖ: 18. Juni 2010
Zeit: 49:26
Label: Avenue Of Allies
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/wheelsoffiretheband


Ah, Wheels Of Fire, da werden Erinnerungen wach an Zeiten, in denen Manowar noch richtigen Metal machten und keine Hörspiele auf den Markt warfen. Wie, das ist hier gar nicht das Thema? Egal, man wird doch noch mal in Erinnerungen schwelgen dürfen...

Bei den Feuerrädern, um die es hier geht, handelt es sich nicht um eine Metal-Band, sondern eine Kapelle, die sich dem melodischen (Hard) Rock verschrieben hat, wobei die Betonung hier ganz klar auf melodisch und nur ganz wenig auf Hard liegt. Extrem eingängige Melodien hat Hollywood Rocks en masse zu bieten, Streicher und Keyboards Galore, einschmeichelnde Balladen und bombastische Arrangements allerorten, aber eher weniger härtere Passagen. Schon der Opener erinnert anfangs frappierend an die Van Halen der 80er Jahre, wird aber, sobald der Gesang einsetzt, äußerst radiotauglich zurückgefahren. Irgendwo habe ich einen Vergleich mit Bon Jovi gelesen, aber der gute Bon ist verdammt hart und schmutzig im Vergleich zu Wheels Of Fire. Trotzdem kann ich den Stücken einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen, alle Tracks sind sehr eingängig geworden und könnten problemlos auf Bayern 3 laufen, ohne unangenehm aufzufallen. Sogar die Balladen sind recht gelungen und driften nur wenig in zu schmalzige Regionen ab. Musik die keinem weh tut und schön beim Autofahren nebenher laufen kann.

Klanglich macht die Scheiblette einen sehr professionellen Eindruck, Ecken und Kanten wird man vergeblich suchen, hier wird perfekt auf den Massenmarkt abgestimmte Ware angeboten. Auch die Instrumentierung klingt einfach nur professionell eingespielt und gibt ebenfalls keinerlei Grund zur Klage. Gut, Davide Barbieris Stimme klingt dann doch etwas zu brav für meinen Geschmack, aber was verstehe ich schon davon, ich halte ja Karl Willets für einen begnadeten Sänger. Nein, Spaß beiseite, singen kann der Bandleader schon, nur fehlt im meiner Meinung nach das gewisse Etwas in der Stimme, das die Großen dieser Zunft (z.B. den schon angesprochenen Jon Bon Jovi oder auch Lou Gramm, um nur zwei zu nennen) auszeichnet. Ansonsten aber ist die CD technisch wirklich gelungen, auch was den Umfang des Opus' angeht.

Ja, ein wenig seicht ist diese Unterhaltungsmusik schon und kann den Spirit der 80er, der anscheinend Pate bei dieser Band stand und der auch mal frech oder gar rotzig war, nur teilweise transportieren, schlecht wird Hollywood Rocks dadurch trotzdem nicht. Nur a bisserl arg brav...

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