Hallo, Gast! Registrieren

Hallo, Gast
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 309
» Neuestes Mitglied: rockyjones
» Foren-Themen: 9.911
» Foren-Beiträge: 159.052

Komplettstatistiken

Benutzer Online
Momentan sind 229 Benutzer online
» 1 Mitglieder
» 226 Gäste
Google, Applebot, JoeyDeMaio

Aktive Themen
Haiduk - Demonicon
Forum: The Graveyard & The Moshpit
Letzter Beitrag: haiduk
03.01.2022, 05:46
» Antworten: 4
» Ansichten: 10.511
Der-welchen-Song--hör-ich...
Forum: Funstuff & Sinnfreies
Letzter Beitrag: Wizz21
31.08.2021, 11:56
» Antworten: 3.971
» Ansichten: 837.631
Welchen-Film-habe-ich-zul...
Forum: Multimedia- & Freizeitforum
Letzter Beitrag: Wizz21
30.08.2021, 13:34
» Antworten: 561
» Ansichten: 352.222
Tortellini-Salat *yummy!*
Forum: Smalltalk
Letzter Beitrag: Wizz21
30.08.2021, 13:30
» Antworten: 24
» Ansichten: 24.356
Best of 2019!
Forum: Smalltalk
Letzter Beitrag: Wizz21
20.10.2020, 21:56
» Antworten: 1
» Ansichten: 12.145
TV-Serienguide
Forum: Multimedia- & Freizeitforum
Letzter Beitrag: pakka
23.04.2019, 15:31
» Antworten: 488
» Ansichten: 227.459

 
  Cardiac Arrest - Haven For The Insane
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:44 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (3)

Cardiac Arrest - Haven For The Insane
Stil: Death Metal
VÖ: 08. Juni 2010
Zeit: 42:18
Label: Ibex Moon Records
Homepage: www.cardiacarrest666.com
MySpace: www.myspace.com/deathrot


John McEntee ist nicht nur bekannt als Kopf der New Yorker Todesblei-Kapelle Incantation, sondern auch als Chef des rührigen Ibex Moon-Labels, das sich auf Bands spezialisiert hat, die entweder noch aus den Anfangstagen des Todesmörtels übriggeblieben sind oder aber zumindest so klingen. Nicht immer trifft dies meine vollste Zustimmung (man denke nur an die letzte Scheibe von Acheron), aber es geht ja auch anders...

Das zeigt die aktuelle Scheiblette von Cardiac Arrest, die gleichzeitig den Einstand der Band bei Ibex Moon bedeutet. Auf Haven For The Insane wird nichts geboten, was man nicht schon seit 20 Jahren kennt und trotzdem macht der Longplayer über weite Strecken einfach Laune. Das mag an der direkten Herangehensweise der Band liegen, die sich nirgends verkopft, sondern einfach die Musik spielt, die sie liebt, das mag auch an der Präsentation der CD liegen, deren Klang den Hochglanzprodukten unserer Zeit mal ganz derb den Stinkefinger zeigt oder auch an irgend etwas anderem. Auf jeden Fall fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt, in die Anfangstage der Grobhorstmucke und kann bei den Klängen von Cardiac Arrest mal wieder so richtig den abgefuckten Asso raushängen lassen.

Klar, hochklassig ist das nicht, aber das muss es auch nicht sein, um ein von der Zeit verklärtes Grinsen auf das von der Demenz gezeichnete Gesicht des alternden Redakteurs zu zaubern. Eine scheppernde Schießbude, bei der das Blech besonders in den Vordergrund gemischt wurde, wird begleitet von knarzenden Bassläufen, was das Fundament für einfaches, aber effektives Tiefsttonriffing seitens der Sechssaiter bildet. Bei den Vocals gibt es die üblichen Grunzröchel-Orgien zu hören, die aber halbwegs verständlich bleiben.

Textlich wird passend zur Musik genüsslich im Blut gebadet und in Eingeweiden gewühlt, was sich auch im Coverartwork widerspiegelt, das ebenso plakativ wie passend ausgefallen ist. Die Abmischung ist, wie oben schon angedeutet, bewusst roh und direkt ausgefallen, der Umfang sogar recht ansehnlich.

Klar, in meine Wertung fließen jede Menge persönliche Vorlieben und Erinnerungen mit ein, aber ohne geht es halt einfach nicht. Für mich ist Haven For The Insane eine geglückte Zeitreise, nicht mehr und nicht weniger.

----------------
Now playing: Xterminate - The Final Step
via FoxyTunes

Drucke diesen Beitrag

  Masachist - Death March Fury (Re-Release)
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:26 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Keine Antworten

Masachist - Death March Fury (Re-Release)
Stil: Death Metal
VÖ: 10. April 2010
Zeit: 32:27
Label: Witching Hour Productions
Homepage: www.masachist.pl
MySpace: www.myspace.com/masachistband


So, endlich mal wieder eine polnische Band, auf die man sich verlassen kann. Immerhin ist unser östlicher Nachbar normalerweise eher für seine grobhorstigen Kapellen bekannt als für andere metallische Stile, aber in letzter Zeit wurde diese Erwartungshaltung seitens des (zugegebenermaßen etwas voreingenommenen) Redakteurs doch des Öfteren nicht erfüllt, hier seien nur die Rezis zu Neuronia und Soul Collector genannt. Macht aber nix, denn Masachist rücken dies wieder ins rechte Licht, denn auf Death March Fury regiert genau eines: Der unbarmherzige Knüppel!

Gut, bei der Besetzung war das ja auch zu erwarten, findet man doch in den Reihen der Band Musiker, die in Gruppen wie Decapitated, Vader oder Dimmu Borgir ihr Handwerk ausüb(t)en. Diese fünf Krawallbrüder holzen sich in elf Hochgeschwindigkeitsattacken durch die musikalische Botanik, als gäbe es kein Morgen mehr. Blast Beats galore, psychotische Vocals, technisch angehauchtes Geschredder, dem Hörer bleibt nicht viel Luft zum Atmen. Nur ganz selten wird der Fuß vom Gaspedal genommen, fast immer geht es in höchstmöglicher Geschwindigkeit voran. Das einzige Stück, der das Inferno etwas auflockert, ist "Appearance Of The Worm", bei dem sich die Band deutlich zurückhält, was den Speed betrifft und dabei einen drückenden, intensiven Song erschafft, der sich deutlich vom Rest der Scheibe abheben kann.

Diese Vernichtungsorgie ist technisch überaus beeindruckend umgesetzt worden, an den Instrumenten befinden sich echte Könner ihres Berufes. Auch die Produktion kann sich mit der Interpretation der Stücke durchaus messen, wenngleich sie für meinen Geschmack etwas arg kalt ausgefallen ist. Dafür gibt es deutliche Schimpfe wegen des Umfangs des Rundlings, denn von den gerade mal 32 Minuten Spieldauer kann man getrost noch sechs Minütchen abziehen, da es sich bei den letzten beiden Liedern um Bonusstücke handelt, die auf dem regulären "Longplayer" auch schon vorhanden sind.

Kurz und schmerzhaft ist diese Gewalteruption. Technisch hochklassig, dafür ein bisschen seelenlos. Hate Eternal meets Dying Fetus in Kurzform. Mit Debütbonus gibt's noch vier Punkte, aber nächstes Mal möchte ich schon einen größeren Happen Todesblei serviert bekommen.

Drucke diesen Beitrag

  Pure Evil - Chapter III: Dedication
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:20 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Keine Antworten

Pure Evil - Chapter III: Dedication
Stil: Death Metal
VÖ: 28. Dezember 2009
Zeit: 39:23
Label: Hammer Of Hate
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/pureevildeath


Der Herr Kryth ist ein ganz umtriebiger welcher, wurschtelt er sich doch gleich bei drei Schwarzwurzel-Kapellen gleichzeitig durch die skandinavische Metal-Landschaft. Aber als wäre das noch nicht genug der Beschäftigung, hat er seit 2006 nebenbei auch noch ein Ein-Mann-Projekt namens Pure Evil am Laufen, mit dem er Ende letzten Jahres den zweiten Longplayer erschaffen hat.

Zweite Scheibe? Warum heißt das Ding dann Chapter III: Dediaction? Weil in dieser Zählung auch das 07er Demo Chapter I: Blood vorkommt, das aber bei mir maximal als EP durchgeht. Egal, fest steht, dass er sich bei seinem Projekt nicht völlig von seinen musikalischen Wurzeln entfernt. Zwar läuft Pure Evil offiziell unter dem Banner des Death Metals, aber seine schwarzmetallische Herkunft kann er an keiner Stelle leugnen. So wird der Bandname zum Programm, denn diese CD klingt durchweg bitterböse und giftig. Eine durchgehend bösartige Atmosphäre zieht den Hörer in ihren Bann und erinnert ein wenig an ganz alte Hypocrisy oder Deicide, die ihre schwarze Seite besonders herausstellen wollen. Leider schafft es der Künstler in seinem Streben nach dem puren Bösen nicht, diesem Übel auch genug Vielschichtigkeit zu verpassen, um über die ganze Spieldauer hinweg zu überzeugen. Auch das Böse wird auf Dauer langweilig, wenn es keine neuen Facetten aufzuweisen versteht. So geht nach der Anfangsfaszination (dies bezieht sich nicht auf das etwas seltsame Intro) relativ schnell das Interesse an der vertonten Blasphemie verloren, vor allem, weil die Stücke einander doch recht ähneln. Da hilft auch das abschließende Hypocrisy-Cover "Impotent God" nicht wirklich weiter, obwohl es zumindest solide geworden ist.

Handwerklich geht die Sache durchaus in Ordnung, beherrscht Kryth doch alle Instrumente zumindest leidlich, auch wenn natürlich keine technischen Höhenflüge zu erwarten sind. Ist vom Künstler aber auch gar nicht gewünscht, denn der Tonträger wurde in allen Aspekten bewusst roh gehalten. Das trifft allerdings auch für die Abmischung zu, die einfach nur dumpf zu nennen ist. Auch sie erinnert also an die Frühwerke besagter Referenzkapellen, kann mich aber trotzdem nicht überzeugen.

Wer's roh mag, wen stumpfe Bösartigkeit auch nach 40 Minuten nicht langweilt, wer allgemein einen Kontrapunkt zum derzeitig Gegebenen sucht, könnte mit Chapter III: Dedication glücklich werden. Der Rest wird sich wohl weniger für dieses Release erwärmen können und dazu zähle ich in diesem Fall ebenfalls.

Drucke diesen Beitrag

  Grave - Burial Ground
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:19 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (2)

Grave - Burial Ground
Stil: Death Metal
VÖ: 14. Juni 2010
Zeit: 49:36
Label: Regain Records
Homepage: www.grave.se
MySpace: www.myspace.com/gravespace


Wenn man auf schwedischen Todesmörtel zu sprechen kommt, fallen unweigerlich vier Bandnamen: Entombed, Dismember, Unleashed und Grave. Und auch wenn das erste echte Album mit dem signifikanten Stockholm-Sound von Entombed veröffentlicht wurde, ist doch Grave die dienstälteste Kapelle der vier genannten, auch wenn nicht wirklich viel Zeit zwischen den jeweiligen Gründungen besagter Gruppen liegt. Doch trotz ihrer langen Bandgeschichte zeigen die Schweden keinerlei Ermüdungserscheinungen und legen 2010 mit Burial Ground ihr immerhin schon zehntes Studio-Album vor.

Burial Ground präsentiert die Schweden denn auch in gewohnter Form, nämlich tight bis zum Abwinken. Ein bitterböser Hassbrocken ist die Scheiblette geworden, geradezu erdrückend in ihrer Intensität. Äußerst kompakt gehen die Mannen um Ola Lindgren anno 2010 zu Werke und lassen keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass sie noch lange nicht genug haben vom todesmetallischen Handwerk. Dabei legen sie einen Abwechslungsreichtum an den Tag, der sehr erfrischend ist. Beginnt der Rundling mit "Liberation" recht flott, wissen die Schweden im Laufe der Spieldauer doch recht geschickt mit der Temposchraube umzugehen und variieren den Speed der Stücke nicht unwesentlich. So kommt beim Hörer keine Langeweile, sondern Freude auf, denn auch und gerade die langsamen Tracks kommen extrem intensiv aus den Boxen und wissen in ihrer Bösartigkeit besonders zu gefallen.

Dass sich Grave der Hilfe einiger bekannter Musiker versichert haben, heißt nicht, dass sie Hilfe nötig gehabt hätten, nein, die Skandinavier liefern mal wieder eine exzellente Leistung an ihren Arbeitsgeräten ab. Trotzdem sind die Gastspiele von Matti Kärki (Dismember) und Karl Sanders (Nile) noch das Tüpfelchen auf dem i und setzen den jeweiligen Stücken noch das Sahnehäubchen auf. Einzig die Qualität der Produktion vermag ich nicht wirklich zu beurteilen, da die mir vorliegende mp3-Promo qualitativ doch recht minderwertig ist und die Tracks jede Menge Störgeräusche aufweisen. Dafür ist das Coverartwork ja so was von Old School, um nicht zu sagen Retro, heutzutage ist so etwas ganz schön mutig.

Burial Ground ist ein richtig gutes Album geworden, das zeigt, wo der Stockholmer Hammer hängt. Punkte gibt's aufgrund der fehlenden Technik-Wertung keine, aber ein Fehlkauf ist die Scheibe mit Sicherheit nicht.

Drucke diesen Beitrag