Hallo, Gast |
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.
|
Benutzer Online |
Momentan sind 375 Benutzer online » 1 Mitglieder » 373 Gäste Google, Necrophiliac
|
|
|
[REVIEW] Callejon - Zombieactionhauptquartier |
Geschrieben von: PunkZERO - 26.11.2008, 12:54 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe
- Antworten (8)
|
 |
![[Bild: 511dYdXTU0L._SS400_.jpg]](http://ecx.images-amazon.com/images/I/511dYdXTU0L._SS400_.jpg)
Genre: irgendwas zwischen Death-, Thrash-Metal, Screamo und Hardcore
VÖ: 28.11.2008
Tracklist:
1. ZAHQ
2. Zombiefied
3. Spiel mir das Lied vom Sterben
4. Und wenn der Schnee
5. Mein Puls = 0
6. Tanz der Teufel
7. Phantomschmerz
8. Quarantäne
9. Infiziert
10. Der Tag an dem die Schwärze blieb
11. Fremdkörper
12. Das Ende von John Wayne
13. Porn From Spain (feat. K.I.Z.)
Für Fans von: Trivium, alten In Flames, Bands, die sich auch in heftigerem Geföhne noch einen Hauch von Melodie wahren ^^
Zitat:CALLEJON, diese fünf Kölner Jungs könnten fast so was wie der dringend gesuchte Rettungsanker des Metalcore”™s werden. Wobei kompositorische Schranken beim „Zombieactionhauptquartier“ betitelten Debüt Full Length für das Donzdorfer Großlabel Nuclear Blast Records definitiv keine Rolle spielten. CALLEJON singen in Deutsch (und das durchaus augenzwinkernd und bei Zeiten sogar anprangernd!), CALLEJON vermixen Einflüsse aus Hardcore, Metal, Screamo, setzen auf durchaus coole Breakdowns und geben sich sogar manchmal die Crossover Kante.
Irgendwie setzen sich CALLEJON auch über jegliche Schemata hinweg, „Spiel mir das Lied vom Sterben“ darf als Outro einen 1-Minuten dauernden Max Raabe 30er Jahre Passus enthalten, mit „Phantomschmerz“ und „Fremdkörper“ wagt man sich gar an zwei Balladen (und das durchaus gelungen und ohne Pathos). Sonst dominieren auf „Zombieactionhauptquartier“ MAIDeske Gitarrenharmonien, die mit modernen Strukturen verwoben werden, da hat die schwedische Schule ebenso ihre Berechtigung wie das knarzige des HC-Thrashs. Über allem gefällt Sänger Bastian "The Magician" Sobtzick nicht nur ob seiner Lyrics, sondern auch der variablen Darbietung. Vom Growl über den Scream bis zu bemitleidenswerten Zerbrechlichkeit in den bereits erwähnten balladesken Passagen reicht das Spektrum des Mannes, wobei ihm natürlich erstere weit besser zu Gesichte stehen als Letzteres. Und neben einem bedrohlichen Pianointro in „Der Tag an dem die Schwärze blieb“, befreien sich CALLEJON Im abschließenden „Porn From Spain“ (Anm.: checkt mal den wirklich bitterbösen Text auf MySpace!) endgültig aller möglichen Zwänge und kooperieren mit Rapper Nico von K.I.Z. und selbst dieses – mutige – Unterfangen gerät nicht zur Selbstdemontage, sondern passt harmonisch ins Gesamtbild von „Zombieactionhauptquartier“.
Das Alles macht CALLEJON so interessant, die [Selbstdefinition an]fünfköpfige Screamometal Band aus Köln[Selbstdefinition aus] agiert abseits jeglichem zum langweiligen Usus verkommenen Metalcore Einheitsbrei, die Mannen haben Spaß, nehmen sich selber wenig bis gar nicht ernst, machen aber verdammt geile Mucke, die trotz aller Härte und Biss eine nachhaltige Verweildauer im Gehörgang verspricht.
Extra erwähnt müssen dieses Mal unbedingt die Voice Over der Promo-CD werden. CALLEJON haben dieses an sich für Journalisten wirklich störende Element auf völlig neue Füße gestellt. Anstatt der ewig gleichen, sonor-nasalen Herunterbetung irgendwelcher Pseudoweisheiten, haben die Kölner auf insgesamt neun der 13 Tracks eine köstlich-amüsante, augenzwinkernde Selbstverarschung in herrlichem Kölscher Dialekt untergebracht – und weil es gar so genial, so unterhaltsam ist und in der regulär erhältlichen Edition ja gar nicht enthalten sein wird, hier der komplette Abdruck der Voice Over Meldungen des Jahres 2008 made by CALLEJON:
3. „Spiel mir das Lied vom Sterben“
Callejon, Zombieactionhauptquartier
Der letzte Dreck wo et gibt
Wer dat kauft ist echt ein Vollidiot
4. „Und wenn der Schnee“
Dat soll ne Musik sein der Arschgeigen hier mit der Brüllerei
Dat kann ja jeder Vollidiot machen Du!
5. „Mein Puls 0“
Ja mach aus den Dreck jetzt, ich hab jetzt genug gehört
Ich glaub dat nich Mann, ist doch Dreck
8. „Quarantäne“
Ihr habt ja den Dreck immer noch nicht ausgeschaltet
Pisseköppe wat ihr alle seid
Jetzt macht aus de Dreck
9. „Infiziert“:
Ick sage, dass ist doch keine Arbeit Musik machen
Komm mal bei mir auf”™n Acker, das ist Arbeit und so
Arschloch!
10. „Der Tag an dem die Schwärze blieb“
Nimm mal lieber ne Mistgabel in die Hand wie so ne Scheiß Gitarre Du
Dat nützt Dir auch wat im Leben
11. „Fremdkörper“
Brauchst gar ned blöd lachen
Stech dich ab du
Kann dich ned leiden
Arschgeburt
12. „Das Ende von John Wayne“
Zombieactionhauptquartier dat geb ich dir gleich du
So wie du aussiehst mit deine schimmlige Zähne du
13.
Das Beste von Dir ist doch Deiner Mutter am Bein runtergelaufen Du
Wärst besser n”™Blowjob geblieben
Wertung: 4.0 von 5.0
Quelle: stormbringer.at
PERSÖNLICHER NACHTRAG: ENDLICH der Hammer von Album, den dieses Jahr noch brauchte. Eigtl brauch ich hier keine weiteren Worte verlieren, der Review trifft meine Meinung zu genau 100%. Ganz starke Platte. 9,5/10
Hörproben:HIER
Sonstiger Nachtrag: Lest den Review...es lohnt sich Und im Übrigen: die Ansagen auf der Voice-Over sind wirklich der Knaller ^^
Zu den Myspace Tracks sei noch gesagt, dass Porn from Spain der erste Track ist...wers etwas ernster haben möchte sollte sich Zombified geben.
....und Freunde von den "Masters of the Universe" und SEHR schneller Double-Bass MÜSSEN sich "Snake Mountain" geben
EDIT: Ich muss mich revidieren....auch der Text von Porn from Spain macht durchaus Sinn.
Zitat:Porn From Spain
Wer hat den geilsten Groove,
den derbsten move?
Wer hat den dicksten Arm,
den längsten Schwanz?
WIR!
Du bist wirklich true,
willst uns was erzählen
so wie es richtig läuft,
ohne anzugeben
Wir seien alles Blender, randvolle Emoscheiße
Hier was zum kompensieren:
Du bist die wahre Schlampe!
Ficken, bumsen, scheiße fressen
BUKKAKE ALL NIGHT LONG!
Dieses Lied ist nur für euch,
das ist euer Lieblingssong!
Es ist uns scheißegal
Ob du dich Szene schimpfst,
ob du dich pierct oder tättowierst
Ach ja, das geht auch gar nicht,
studierst ja BWL,
kehrst Musik den Rücken,
NIEMAND WIRD DICH VERMISSEN!
Ficken, bumsen, scheiße fressen
BUKKAKE ALL NIGHT LONG!
Dieses Lied ist nur für euch,
das ist euer Lieblingssong!
Du kannst mich nicht leiden,
Ich kann dich nicht leiden!
Da sind wir schon mal zwei im Hater Verein!
Ich halt”™ es wie Mutter Theresa,
meine Kohle bleibt bei mir!
Ich falle morgens”™ aus dem Bett
Und kipp”™ mir Stierhormone in mein Bier!
Raus aus dem Körper,
rein in den Club!
Raus aus dem Standesamt,
rein in den Puff!
Wer hat den dicksten Arm, den längsten Schwanz?!
WIR!!
Ich lass”™ ihn aus der Hose hängen und mach”™ den Ententanz
YEAH!
Feier”™ mit mir oder schmeiß”™ dein Bier
Ist mir egal, du hast die Wahl –
Du kannst gerne kommen und den Fickfinger zeigen
Hauptsache du hast den Eintritt bezahlt!
Ich will stagediven – bitte geh”™ zur Seite!
Du steckst bis zum Hals, ich bis zum Sack – in der Scheiße!
KIZ und CALLEJON – BUKKAKE ALL NIGHT LONG!
Das war dein Haus, deine Mutter, deine Schwester und deine Kamera?!
OH PARDON!
Ficken, bumsen, scheiße fressen
BUKKAKE ALL NIGHT LONG!
Dieses Lied ist nur für euch,
das ist euer Lieblingssong!
|
|
|
EYEFEAR - The Unseen |
Geschrieben von: malde - 22.11.2008, 14:35 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair
- Antworten (6)
|
 |
![[Bild: covervqm6.jpg]](http://www.abload.de/img/covervqm6.jpg)
VÖ: 7. Nov 2008
Genre: Progressive/Melodic Power Metal
Tracklist:
1. Hypnosis 00:45
2. Illusions 03:41
3. Bridge To The Past 05:11
4. The Unseen 06:20
5. Always Reasons 06:16
6. Wasting Away (Alone) 04:07
7. From Darkness Till Dawn 04:52
8. Confessions 05:31
9. A Clouded Mind 05:27
Spielzeit: 44:34 Minuten
Für Fans von: Pathosray, Lanfear, Ivory Tower
Zitat:Eyefear, die Melodic-Prog Metaller aus Australien sind mit ihrem dritten Album "The Unseen" nicht mehr so spröde wie noch auf den Vorgängerwerken. Da hatten die Musiker noch etwas mehr Ecken und Kanten in ihrem Prog Metal. Mittlerweile ist man dort angelangt, wo Vanishing Point, Landes-und Labelkollegen auch sind! Im einfach konsumierbaren Melodic Metal, wo Sangeswunder Danny Cecati oft die Kohlen aus dem Feuer holt. Fächige Keyboardteppiche, Midtempo und melancholische Songs sind sicherlich guter Stoff für die Damen und für Metalfans, die ihre Mucke gerne zum Kuscheln anmachen. Der Sound an dem Tommy Hansen beteiligt war, ist satt. aber leider auch etwas klinisch wie viele Produktionen in der heutigen Zeit. Eyefears Musik passt tierisch zum leicht kitschigen Gruselartwork und ist sicherlich nicht schlecht. Balladen wie "Waisting Away" wären früher Airplay Hits mit Videoclips im Regenschauplatz, wo der Wind dem Sänger die Haare zerzaust hätte. Die nur noch zu viert agierende Truppe macht ihre Sache gut und sollten von Fans des Melodic Prog Metals verhaftet werden. Keine Überraschungen, dafür solide Kost! Da wäre aber viel mehr drin... ich spüre es.
Quelle: myrevelations.de
Persönliche Meinung:
Das Review trifft es eigentlich recht gut, keine Offenbarung, aber immerhin verkürzt es mir die Wartezeit auf die neue Pathosray Teilweise sehr keyboardlastig, aber auch sonst sehr melodisch gehalten. Der Sänger gefällt mir auch sehr gut, aber alles in allem ist die Platte kein Überflieger, und deshalb auch nur:
7/10
Myspace: myspace.com/eyefear
|
|
|
|
Geschrieben von: Psychotoxic - 22.11.2008, 09:28 - Forum: Board Internes
- Antworten (11)
|
 |
Moin Leute,
ich hab die Shoutbox mal so umgebaut, dass sie zwar auf jeder Seite angezeigt wird, dafür aber standardmäßig minimiert ist.
Guckt mal bitte was Euch besser gefällt.
Danke
Frank
|
|
|
Terminal Function - Measuring the Abstract (2008) |
Geschrieben von: myhomeismycastle - 22.11.2008, 09:05 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (2)
|
 |
![[Bild: 18532200ma.jpg]](http://www.abload.de/img/18532200ma.jpg)
Terminal Function - Measuring the Abstract (2008)
Genre: Progressive Technical Death Metal
Für Fans von: Textures, Tesseract, Fate, Tandjent, Scarve, Meshuggah
Full-length, Willowtip
November 11th, 2008
1. Spawn 04:51
2. Room 101 06:56
3. Dissolving Soul Fragments 06:49
4. The Brainshaped Mind 06:49
5. Tactile 04:44
6. Cloning Assembly 06:43
7. Auroral Display 01:04
8. Remote Views 05:31
Total playing time 43:27
Zitat:Manchmal ist weniger dann eben doch ein bisschen mehr. Schaut man sich beispielsweise die Homepage von TERMINAL FUNCTION an, stellt man fest, dass an der Stelle, wo man eigentlich die Biographie erwarten sollte, nur ein paar durchgestrichene Zeilen sind. Einen Beipackzettel gab es auch nicht. Bleibt also nur noch die Musik selbst um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Und dieser ist äußerst positiv. "Measuring The Abstract" zeigt sich von der ersten Minute an sehr kreativ, sehr spielfreudig und vor allem: sehr abwechslungsreich. Und das auf einem sehr routinierten, progressiven Niveau. Progressiv bedeutet genau das, was vielen in Verbindung mit Musik durch den Kopf schießt: Zahlreiche Breaks, viele Tempowechsel, Growl- und Gesangspassagen, die sich gegenseitig die Klinke in die Hand drücken. Gleichzeitig bedeutet das allerdings auch, dass die Grenze zwischen genial und überladen extrem dünn ist. TERMINAL FUNCTION versuchen genau auf dieser Linie zu wandeln, kommen jedoch nicht umher jeweils mal in die eine bzw. andere Richtung abzudriften. So brauchen manche Stücke eben nur zehn Durchläufe um an die Idee hinter dem Song zu gelangen, andere werfen den Hörer pausenlos wieder raus, gerade wenn man denkt, am Ziel zu sein.
Ob gewollt oder nicht, TERMINAL FUNCTION liefern Fans von progressivem Schwermetall einen starken Rundling ab. Hörer, die sich normalerweise nicht in diesen Gefilden bewegen, rate ich dann doch eher den Griff zu Musik, die ein klein wenig einfacher gestrickt ist.
von padrak hier empfohlen:
http://www.terminalfunction.com/
http://www.myspace.com/terminalfunction
Eine heisere Stimme shoutet über Progressive Technical Death Metal. Bis auf die Stimme hat die Musik wenig Wiedererkennungs wert, gerade wenn man sie mit oben gennannten "für Fans von" Band vergleicht. Dazu kommen noch viele ruhige Passagen und mitunter (zum Glück verhaltener) Klargesang. Handwerklich natürlich gut gemacht. Die Poly-beats sind selbstverständlich. Mir alles zu ruhig, langsm, gemäßigt. Einer der schwächeren Meshuggah-klone (ich empfehle eher ????) 6,5/10
|
|
|
|