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  THYRFING - HELS VITE (2008)
Geschrieben von: padrak - 21.11.2008, 11:05 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (8)

[Bild: thyrfinghelsvite5xd7.jpg]

VÖ: 2008

Genre: Black / Viking Metal

Label: Regain Records

Herkunftsland: Schweden


Tracklist:

01. En Sista Litania
02. FrÃ¥n Stormens Öga
03. Isolation
04. Hels Vite
05. Griftefrid
06. Becoming The Eye
07. Tre Vintrar – TvÃ¥ Solar

Spielzeit: 51:59


Zitat:Sechs Langspielalben in zehn Jahren ist gar nicht mal ein so schlechter Schnitt, wenn man die Evolution dieser Band verfolgt hat. THYRFING beehren uns dieser Tage mit ihrem neuesten Output namens „Hels Vite“ und”¦ was soll man sagen”¦ es kam, was zu erwarten war: die logische Weiterentwicklung, das Quäntchen Mehr, und wieder einmal der Fakt, dass weniger dennoch mehr sein kann!

Hä? Ja, genau! THYRFING gehen mit ihrem neuen Album mal wieder einen Schritt weiter und verfolgen die in den letzten Jahren aufkeimende Sitte, dass die Alteingesessenen neue Wege gehen und diese auf ihre ganz besondere Art etablieren. So wie SATYRICON die klassisch stampfenden Rock-Riffs für sich entdeckt haben, so wie ENSLAVED die 70er Jahre erkunden und so wie HELHEIM es ihnen allmählich gleich tun, scheinen auch THYRFING immer mehr Gefallen an den weniger schnellen, dafür aber gehaltvolleren, atmosphärisch dichteren Dingen in der Musik zu finden. „Hels Vite“ ist jedenfalls ein rundum gelungenes Beispiel dafür, wie man einen Stilbruch perfekt ausbaut, ohne unglaubwürdig oder enttäuschend daher zu kommen. Kaum Blast-Beats, keine Schrabbelgewitter und keine ausgelutschten 08/15-Heldensagen mit Drachenbooten und Kriegerschwertern – THYRFING wenden sich weiterhin ab von ihrem lyrischen Ursprung und begegnen uns mit Auseinandersetzungen mit dem menschlichen Sein und dem Leben an sich. Teilweise leidend, hin und wieder verspielt und dann doch wieder wabernd und zähflüssig blubbern diese knapp 52 Minuten durch die Boxen. Ein bisschen Heavy Metal, ein bisschen Doom, eine gute Portion Post Black Metal und trotz des Verlustes zweier Musiker in den Reihen der Band, hören wir immer noch eindeutig THYRFING und erfreuen uns am Klang dieses Silberlings. Zwar tun sich die Herren immer noch schwer beim Feinschliff der Produktion, allerdings muss man lobend anerkennen, dass sich hier eine Menge getan hat, geht man vergleichsweise nur zwei Alben in die Vergangenheit. Dichte Bässe, volle Drums und klar differenzierte Gitarren begleiten einen wunderbar stimmigen Gesang, der jeden der sieben Songs aufs Neue mit kalt-frischem Kehlenwind voranpeitscht. Eine Gradwanderung zwischen Eiseskälte und wohlig-melodiöser Wärme tut sich mehr als einmal im Laufe des Albums auf. Zwar fehlt es immer noch nicht an hymnenhaften Momenten – diese wird man wohl auch trotz allem niemals los werden – aber im Großen und Ganzen sind THYRFING 2008 mit Selbigen 2000 nicht mehr zu vergleichen.

Fazit: Ich will nicht auf einzelne Songs eingehen, denn das Album ist in sich für mich ein Werk, das als gutes Beispiel für Ideenreichtum trotz Minimalistik stehen kann. Fans der alten Tage dürften ihre Eingewöhnungsphase brauchen, Fans der zweiten oder mittlerweile wohl dritten Generation des Black Metal sollten hier eine Referenz entdecken. Das Album braucht seine Zeit, aber wenn es kommt, dann knallt”™s. So einfach ist das. Selten hat mich die weitere Zukunft einer Band so interessiert. Angefixt vom neuen Lebenssaft ist gar kein Ausdruck!
(Quelle: metalnews.de)

Meine Wertung: 8.0/10

Hörbeispiele und Info:
http://www.myspace.com/thyrfingband
http://www.thyrfing.com/

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  ASHES AND IRON - Demo (2008)
Geschrieben von: padrak - 21.11.2008, 10:23 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Antworten (8)

[Bild: l_b942c800be4e4811bd2b5wcw.jpg]

Post Rock/Metal aus den USA

Sehr guter Ersteindruck Smile


Review/Info/Download:

http://postrockcommunity.blogspot.com/20...-2008.html

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  Upsilon Acrux - Galapagos Momentum (2007)
Geschrieben von: myhomeismycastle - 21.11.2008, 10:05 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Antworten (5)

[Bild: galapagos-momentum-upsnvhu.jpg]

Upsilon Acrux - Galapagos Momentum (2007)
Genre: Instrumental (Math?) Rock
Für Fans von: Sleeping People, Té, Don Caballero, Dysrhytmia, usw...


Label: Cuneiform Records

1. who's running shit (son of destiny's child) 5:22
2. petrovich 3:00
3. expiration date (alaska, my darkness) 5:18
4. boa vs. crab 2:55
5. so thereby... and furthermore... thus henceforth... MONO 3:52
6. touched by god (inappropriately) 3:46
7. cherry pi 1:57
8. hiking up feel good mountain (further than before) 7:47
9. my brother the doctor 2:49
10. intimate barbarian 4:00
Gesamtlaufzeit 40:46

Zitat:Von: Thomas Kohlruß @

Upsilon Acrux präsentieren das Album "Galapagos Momentum"... Band- wie Albumname sind und versprechen kurioses und beim Cuneiform-Label ist man ja eigentlich immer auf schräge Wertarbeit gefasst.

Eine seltsame Vision überkommt mich immer, wenn ich dieses Album höre: Ich stehe auf dem Bahnsteig eines kleines Bahnhofs. Plötzlich kommt die Durchsage: Bitte von der Bahnsteigkante zurücktreten, ein Zug fährt durch." Und schon braust ein ICE heran, donnert mit lautem Geschepper und Gedröhn durch die Bahnhofsschneiße, erzeugt eine Art Wirbelsturm auf dem Bahnsteig. Jegliches Gespräch, jeglicher Gedanke wird vom Tosen erstickt... und dann ist es so schnell vorbei, wie es gekommen ist. Es ist wieder ruhig, man schüttelt sich kurz, ist froh vom Sog nicht weggeschleudert worden zu sein und fühlt sich irgendwie... erfrischt.

Irgendwie fegt "Galapagos Momentum" über den Hörer in gleicher Weise hinweg. Zwei Gitarristen, Bassist und Schlagzeuger gönnen sich und uns kaum eine Pause. Schnelle, teils unisono gespielte, Gitarren-Arpeggien, blitzartige Wechsel zwischen pfeilschnellen Soloparts und kurzen Ruhemomenten, Start-Stop-Riffing, die beiden Gitarristen ziehen ständig, immer und überall alle Register. Dazu wühlt ein profunder Donnerbass in den Eingeweiden und sorgt die aktive, wuselige, krummtaktige Schlagzeugarbeit für zusätzliche nervöse Spannung. Kleine Einlagen klassischer Notenfolgen oder auch mal ein Yes-Zitat sorgen für Betonung der ohnehin omnipräsenten Virtuosität der Beteiligten. Gelegentlich sorgen elektronische Klangverfremdungen für auflockernde Akzente.

Ein völlig instrumentaler musikalischer Frickelsturm zieht hier über den Hörer hinweg. Stets aufregend und beeindruckend, aber über die ganze Länge des Albums mitunter auch ein bisschen gleichförmig. Aber vielleicht sind Ohr und Gehirn ob der Vielzahl und der Geschwindigkeit mit der einem hier die Noten um die Ohren gehauen werden einfach überfordert. Ein ebenso anstrengendes wie anregendes Vergnügen, was uns Upsilon Acrux hier bieten. Freunde schräger, verwickelter, gitarrenlastiger Instrumentalmusik sollten hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren.

Auf YouTube gibt es einige interessante Livemitschnitte (in Amateur-Qualität) zu bewundern, die aber einen guten Eindruck davon geben, was einen bei "Galapagos Momentum" erwartet.

Anspieltipp(s): alles Smile
Vergleichbar mit: Djam Karet auf Speed

Wertung: 11/15
http://www.babyblaue-seiten.de/index.php...0&genre=35

http://www.myspace.com/upsilonacrux

Wieder eine Instrumental Rock Scheibe. Diesemal wieder etwas weniger Metal, weniger Té und mehr Rock, mehr Sleeping People. Richtig lustige Songideen drin, was die Stücke etwas heterogener werden lässt. Macht also dolle viel Spass, aber die Songs flutschen nicht so von selbst ins Ohr, wie es etwa bei Té der Fall ist. 8,5/10

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  Exmortem - Funeral Phantoms (2008)
Geschrieben von: myhomeismycastle - 21.11.2008, 09:51 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (6)

[Bild: 2064726xrt.jpg]

Exmortem (Dnk) - Funeral Phantoms
Genre: Death Metal
Für Fans von: Immolation


Mighty Music, October 27th, 2008

Line-up for this album:
Simon Petersen - vocals
Martin Thim - guitar
Andreas Schubert - guitar
Kim Nielsen - bass
Morten Siersb¿k - drums

All lyrics by Martin Thim
Tracks 1, 2, 5, 7, 9 music by Martin Thim
Tracks 3, 4, 6, 8, 10 music by Andreas Schubert
1. Black Opium 03:56
2. Souls of Tyrants 03:07
3. Fixed in Slime 03:09
4. Funeral Phantom 03:28
5. The Vultures Gather 03:46
6. Anger Trumpet Blow 04:12
7. Salvation 03:31
8. For the Grave of History 05:02
9. Slow Death Regimes 03:46
10. View to a Death in the Morning 03:31
Total playing time 37:32

Zitat:With the Danish death metal scene having had a rush of fresh blood in the last few years, it”™ll be interesting to see how one of the Danish DM scene veterans fare with their newest release. I am of course talking about Exmortem, who”™s been a surety for quality death metal during the last 15 years. The last few albums have seen a steady rise in aggression and speed, with their latest before “Funeral Phantoms”, 2005”™s “Nihilistic Contentment” was almost grind-like in its Hate Eternal-ish style of fast, murderous death metal.

However, with “Funeral Phantoms”, Exmortem changes their style of music drastically. Gone are the frenzied break-neck speed assaults, at least on the surface. Taking a full 180 degree turn, Exmortem now treats us to music that hauls itself along at an almost absurdly slow pace creating an aura of such dismal despair that one can”™t help but feel utterly crushed by the relentless death metal. This feeling isn”™t accidental. Death is the prime inspiration here, and it shows! A lot of work has gone into making everything - artwork, lyrics and music fit together - and while the artwork especially helps in setting the mood, the music is obviously what really brings the feeling of death to life.

The music is characterised by the chugging guitars, which create a wall of sound and don”™t allow speed to enter the songs but in very small doses. Intricate riffs and signature changes make the songs avoid getting monotonous, in fact make them hauntingly interesting - each of the tracks is different from the others, but all share the same feeling of hopelessness and human despair. Just listen to the slow brutality of songs such as “The Vultures Gather”, album opener “Black Opium” or the almost Immolation-like “Fixed In Slime”. Even though the pace is as slow as is, the drums go from both dragging themselves along, following the almost tardy chainsaw work, to blasting in the background, which yet again fills the songs with motion vivacity, even though some of them slow down so much that they make Bolt Thrower seem fast! Slow doesn”™t mean sluggish though! The overall feeling reeks with barely contained anger and abhorrence of human stupidity, a feeling that is very much helped on its way by the abysmal snarl of vocalist Simon Petersen. A mix between death metal growls and the more shrieking screams of war metal, the vocals suits this music perfectly. And not everything is slow all the time either. Every once in a while Exmortem will unleash a grindy attack on the world in the style of their older records; full force, no prisoners, die all. Listen to the brutal opener of “Anger Trumpet Blow” or the hate and contempt-filled fast little gem “Salvation” or album closer “A View To A Death In The Morning”. Exmortem kind of reverse the tried and tested Suffocation style of brutal death metal - brutal fast death metal that slows down into breakdowns - into brutal and extremely slow death metal that suddenly speeds up into a frenzy.

Such well executed death metal in this style hasn”™t been seen since the old Incantation. This is pure death metal, but the bleakness and grim lyrical universe clearly draws inspiration from Black Metal, which is also evident in the music itself. Give the excellent title track “Funeral Phantoms” a spin and the parallel is clearly found in both drumming and riffs. Exmortem is a slavering beast that will show no mercy, but rather drag you with them into a world of hopelessness, despair and death. Fixed in slime indeed! [8½]
http://exmortem666.wordpress.com/2008/10...view-8510/


EDIT thx braindad:
http://www.myspace.com/exmortem

Inzwischen ganz im Stil von Immolation sind die Dänen von frühen Grindpfaden abgekommen und bieten hier eigenständige, abwechslungsreiche Kost. Ihre musikalische Herkunft fließt aber noch in ihren neuen Sound mit ein und so gibt es ein überraschend frisches Album, obwohl man den Dunklen und Doomigen Death Metal nicht neu erfindet [8,5/10]

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