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  GORILLA MONSOON - Extermination Hammer (2008)
Geschrieben von: padrak - 16.11.2008, 15:25 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair - Antworten (9)

[Bild: gorillamonsoonexterminzwc7.jpg]

VÖ: 2008

Genre: Stoner / Southern Rock

Label: Wacken Records

Herkunftsland: Deutschland (support your local music scene!!)


Tracklist:

01. Rock Me Over
02. High On Insanity
03. My Way
04. Black Angel Prophecy
05. Extermination”™s Hammer
06. Hatebreed
07. Servung Democracy
08. 50$ Whore
09. Codeine Commander
10. Born To Lose
11. No Mercy For The Monsters

Spielzeit: 60:04


Zitat:Gut zweieinhalb Jahre nach ihrem schicken Debütalbum „Damage King“ sind GORILLA MONSOON, die selbst ernannte ”šHellrock Inc.”™, zurück im Ring. Auf den forschen Namen „Extermination Hammer“ hört das neue Langeisen der Dresdner ”šWacken Metal Battle”™-Gewinner, welches es im Folgenden auf seine akustische Vernichtungskraft zu überprüfen gilt. Aufgenommen wurde das Material wieder im Hamburger Absurd Studio unter der Ägide von Mischpultmeister Schrödey [TEMPLE OF THE ABSURD] und so preschen die elf Songs gewohnt heavy in den Gehörgang.

Denn Bereits mit dem fetzigen Opener „Rock Me Over“ setzt das sächsische Quartett genau dort an, wo mit dem Vorgängeralbum aufgehört wurde. In gewohnt doomiger Stoner Rock-Manier samt einer Prise legerem Southern Rock wird hier die – mit Verlaub – Scheiß fett gerockt und dem Hörer eine kurze einführende Lektion in das Thema ”šStraightness”™ gegeben. Weniger direkt aufs Maul, dafür aber geschmeidig im Abgang klingt das folgende „High On Insanity“, welches neben dem schweinemäßigen Abgehen gleich die zweite große Stärke der Gorillas unterstreicht: Nimmt die Band mal den Fuß vom Gas, kommt durch den mörderischen Groove – welchem man an dieser Stelle am liebsten noch ein paar ”šO”™s hinzufügen würde – gähnende Langeweile gar nicht erst auf. Ganz im Gegenteil, denn im gefälligen Zelebrieren dieses Wechselspiels steckt mit Sicherheit auch einer der Pluspunkte im Monsoon”™schen Sound. Die neuen Lieder harmonieren jedenfalls hervorragend mit den vier für diese Scheibe neu eingespielten Nummern der 2003er Demo „...Demonstrating Heavieness“ [sic!]. In diesem Zusammenhang stechen allen voran das mitreißende „My Way“, das tonnenschwere „Codeine Commander“ sowie das knackig flotte „Born To Lose“ heraus. Vom neuen Material muss an dieser Stelle auf jeden Fall noch die wohl beste Nummer „50$ Whore“ Erwähnung finden, da hier die ”šSex, Drugs & Rock”™n”™Roll”™-Attitüde der Bande um Sänger/Gitarrist Jack Sabbath am besten zur Geltung kommt. Ein Song, auf den man sich dank seines abgehobenen Posing-Faktors in Zukunft mit Sicherheit auch live des Öfteren erfreuen darf. Apropos: Nicht verpassen sollte man nach dem Konsum von „Extermination Hammer“ die schon bald anstehende Tour im Vorprogramm der schwedischen Doomster GRAND MAGUS! Doch ungeachtet all dieser Lobhudeleien bleibt zum Schluss ein kleiner Wermutstropfen namens „No Mercy For The Monsters“. Keine Gnade kenne auch ich mit diesem Stück, da es hier – untypisch für diese Band – fast zehn Minuten lang äußerst fad zugeht. Spätestens wenn es gegen Ende dann auch noch 1a TYPE O NEGATIVE-schwülstig wird, ist es an der Zeit die ”šStop”™-Taste zu drücken... Aber nur, um sich hiernach schleunigst wieder die gelungenen zehn Tracks davor zu Gemüte zu führen.

Kurz und gut, GORILLA MONSOON liefern ihren Anhängern mit „Extermination Hammer“ ein weiteres gefundenes Fressen. Doch auch jeder Musikfreund, der die Band noch nicht angecheckt hat und sich gerne im Schmelztiegel von Doom Metal und Stoner Rock herumtreibt, kann hier bedenkenlos zugreifen. Dafür bürge ich mit meinem guten Namen
(Quelle: metalnews.de)

Meine Wertung: 8.5/10

Hörbeispiele und Info:
http://www.myspace.com/gorillamonsoonhellrockinc
http://www.gorilla-monsoon.de/

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  Chthonian - Of Beatings and the Silence in between (2007)
Geschrieben von: myhomeismycastle - 15.11.2008, 10:34 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (3)

[Bild: ofbeatingsandthe.jpg]

Chthonian - Of Beatings and the Silence in between (2007)
Genre - Black / Death Metal

Label - Woodcut Records


1. Ill 03:21
2. Thirteen 03:14
3. Sanguine Sadism 03:29
4. Larvae, Nymph, Decay 04:14
5. Weep Human, Weep 03:05
6. That'll Teach You 03:16
7. Syringes and Chemicals 02:22
8. Of Beatings and the Silence in Between 04:15
Total playing time 27:16

Zitat:Mathias LillmÃ¥ns ist neu bei Finntroll am Gesang. Hier ist er alt, ja steinalt bei Chthonian. Nach neun Jahren veröffentlichen Chthonian nun ihr Debütalbum und das ist weit finsterer als der Trollklamauk ihrer Landsmänner. Ob das nun wirklich Black Metal ist, muss jeder selbst entscheiden. Die Gitarren sind meist hoch, flirrend schnell und unisono mit dem tight gespielten Schlagzeug. Bisweilen erreicht man Geschwindigkeitsbereiche alter Immortal oder 1349, groovt aber auch mal minutenlang im midtempo Bereich. Die Stimme liegt eher zwischen Shouts und Growls und ist weit entfernt von den üblichen hohen Black Metal Screams. Bisweilen wandern auch die Gitarren in den Tieftonbereich und grooven leicht angedeathed vor sich hin. So weit, (noch) so Black Metal.

Was eigentlich hervorsticht, ist die Themenwahl von Chthonian. „Of Beatings and the Silence in Between“ kreist thematisch wie der angetrunkene Schläger um sein am Boden liegendes Opfer, um eben das am Boden liegende Opfer. Hier wird Gewalt vermittelt, ohne auf die üblichen BM Klischees wie Satan, Laddeguschdl auf dem Kopf und 666/999 zurückzugreifen. Zwar ist ein kleiner Totenschädel auf dem Cover zu sehen, sonst ist das braune Tonpapier aber nur mit minimalem, indifferenten schwarzen Artwork versehen.

Textzeilen lauten etwa „when your face hits the floor, the glass you broke is going to hurt“. Solche Gehässigkeit in der Darstellung von Gewalt ist es, die einen Zauber/Schauder auch bei dem Hörer erzeugt, der beim Anblick geköpfter Ziegen nur mehr das Liedlein „auf der schwäb”™schen Eisenbahne“ zu summen beginnt. Einfache, direkte körperliche Gewalt. Verbrennungen dritten Grades. Darüber meditieren Chthonian musikalisch und lassen all das überkommene, dem Genre eigene Blendwerk beiseite.
Diese Nuance ist es auch, die Chthonian als eine Besonderheit aus anderen, durchaus guten, aber nicht exzellenten Black Metal Veröffentlichungen hervorstechen lassen. Tracks wie „Weep human weep“ beschwören keine verrostet quietschenden Scharniere alter Panzer. Kein „Legion“-Gelalle und keine „Total War“-Fiktionen. Chthonian bleiben direkt bei der Wahrheit, dem was passiert, jedem passieren kann und in seiner ungewundenen, direkten Einwirkung noch immer ungebrochen ist: nackte körperliche Gewalt.
Lässt man sich auf Chthonian ein, so reißen sie einen hinab in einen Strudel von Verzweiflung, menschlicher Dissonanz und einer Brachialität, die auf vielen aktuellen Black Metal Veröffentlichungen längst verloren gegangen ist. Und das ist, was „Of Beatings and the Silence in Between“ nicht nur zu einem guten, sondern einem sehr guten Album macht.
http://www.metalspheres.de/cdreviews.php?ID=3148

http://www.chthonian.info/
http://www.metal-archives.com/release.php?id=145513
http://www.myspace.com/chthonianblackmetal

review gibt meine meinung exakt wieder. ist auch mein eigenes. Usofa toll ist hier das gesamtkonzept, sonst wärs "nur" eigenständiger, guter death'end black metal. aber mit den texten, dem grummelsound, dem artwork, der stimmigkeit aller elemente ist das für mich eine perfekte scheibe 9,5/10

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  Severed Savior - Servile Insurrection
Geschrieben von: mshannes - 13.11.2008, 20:03 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (2)

Severed Savior - Servile Insurrection
VÖ: 14. November 2008
Zeit: 34:45
Label: Candlelight Records
Homepage: www.myspace.com/severedsavior


Mit San Francisco verbindet der Schwermetaller an sich ja meist Thrash Metal, immerhin liegt die berühmte Bay Area ja in diesem schönen Städtchen. Dass aber auch noch wesentlich deftigere Klänge aus der Stadt mit der allseits bekannten Brücke stammen, das stanzen dem geneigten Hörer die Prügelknaben von Severed Savior in die Lauschlappen.
Dabei haben sich die vier Herren aus Frisco dem ultrabrutalen und extrem verfrickelten Ableger des Todesmörtels verschrieben, Fans von Combos wie Deeds Of Flesh oder auch Necrophagist sollten also schon mal aufhorchen. Und auch Zeit und Geduld mitbringen, denn Servile Insurrection ist keine Scheibe, die man mal eben nebenbei hören kann, sie erfordert die volle Aufmerksamkeit des Hörers, um sich zu entfalten. Wahnsinnig intensive Stücke, die mit Rhythmuswechseln en masse aufwarten und bei denen die Band auch nicht davor zurückschreckt, jazzige Passagen einzubauen, erzeugen ihre ganz eigene Stimmung, in die sie den Konsumenten des Werkes gnadenlos mit hineinziehen. Man weiß anfangs nie, was denn als Nächstes kommen mag, erst nach mehreren Umläufen ergibt sich dann ein Gesamtbild. Aber diese investierte Zeit lohnt sich, denn die Stücke haben es einfach in sich. Durch die unzähligen Breaks werden die Songs nie langweilig, ohne zerstückelt zu wirken, die Wechsel wirken nie aufgesetzt, sondern passen stimmig in die Struktur der Lieder. Sogar ein kleines akustisches Instrumental hat der Vierer mit auf den Silberling gepackt, der klugerweise in die Mitte des Albums gelegt wurde und so dem Hörer eine dringend notwendige Verschnaufpause verschafft. Technisch bewegen sich die Musiker am oberen Rand der Skala, denn einfach zu spielen sich die Tracks mit Sicherheit nicht. Hier stimmt alles, lauter Könner sind hier am Werk. Besonders die Drums wissen mit äußerst intensivem, aber trotzdem sehr variablen Spiel zu gefallen, aber auch die Sechssaiter glänzen mit präzisen, messerscharfen Riffs sowie Lead-Gefrickel, welches nie zum Selbstzweck verkommt, sondern sich immer in den Dienst der Stücke stellt. Die knapp 35 Minuten sind bei der Intensität des Albums völlig ausreichend und die Produktion braucht sich auch nicht zu verstecken; die CD klingt, wie sie klingen muss.
Ja, diese Scheibe braucht ihre Zeit und fordert den Hörer durchaus, aber dieser Aufwand lohnt sich zweifellos. Sie ist heftig, hochkomplex, extrem verschachtelt und unglaublich intensiv, vor allem ist sie aber verdammt gut!

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  ROSE KEMP - Unholy Majesty (2008)
Geschrieben von: padrak - 13.11.2008, 13:28 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Antworten (7)

[Bild: rosekempunholymajestygjuk.jpg]

VÖ: 2008

Genre: Folk Rock

Label: One Little Indian Records

Herkunftsland: Großbritannien


Tracklist:

01. Dirty Glow
02. Nanny's World
03. Bitter And Sweet
04. Flawless
05. Saturday Night
06. Nature's Hymn
07. Wholeness Sounds
08. Vacancies
09. Milky White
10. The Unholy


Zitat:My first exposure to Rose Kemp was on Idolum, the latest from Italy's Ufomammut. Her vocals (well, shrieks and moans) made the track “Ammonia” one of the more haunting and memorable moments on an altogether fantastic album.

With Unholy Majesty, the Bristol-based artist takes center stage and her powerful voice creates one of 2008's more unique releases. Unholy Majesty is a lush, varied album that's influenced as much by Black Sabbath as it is by Tom Waits and Broadway musicals. Sure, there are instances of the heavy, both in instrumentation and courtesy of Rose Kemp herself (see “Bitter and Sweet” for the best example of both), but Unholy Majesty is more in line with the likes of Book of Knots. It's densely layered, with strings, synths, and organ backing up the bass, drums, and guitar, and that highlights the operatic grandiosity of it all. Along with “Bitter and Sweet,” opener “Dirt Glow,” 'Nanny's World,” “Saturday Night,” and closing track “The Unholy” deserve mention as exceptional numbers.

It's tough to categorize Unholy Majesty, but it's easy to recommend Rose Kemp's stellar singing. Like I said, this is one of the more unique albums I've had the pleasure of hearing.
(Quelle: stonerrock.com)

Persönlicher Nachtrag:
Rose Kemp besitzt eine fantastische Stimme und weiß diese auch im richtigen Moment variabel einzusetzen. Die Musik rückt hier größtenteils in den Hintergrund, liefert aber eine solide Basis für düsteren Folk Rock.
Keine Ahnung, ob das für euch etwas sein könnte, ich bin ziemlich beeindruckt und habe das Album deswegen einfach mal gepostet.

Meine Wertung: 9.0/10


Hörbeispiele: http://www.myspace.com/rosekemp

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