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GIANT BRAIN - Plume (2007) |
Geschrieben von: padrak - 04.11.2008, 15:18 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair
- Antworten (3)
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![[Bild: giantbrainplumemiis.jpg]](http://www.abload.de/img/giantbrainplumemiis.jpg)
VÖ: 2007
Genre: Instrumental Psychedelic / Krautrock
Label: Small Stone Records
Herkunftsland: USA
Für Fans von: Ozric Tentacles, Pharao Overlord
Tracklist:
01. Ausgesetzt
02. Looper
03. Die Festzeit
04. Krauter
05. Der Amerikanische Alptraum
Zitat:Big Chief still belong to one of my favorite bands, and sometimes I ask myself if they will ever release a new album or what the members are doing now. This album of GIANT BRAIN, which has been released from Small Stone Records in 2007, is the answer to my question. Well, it's not the complete answer to all my questions, but among the names of the line-up from this band (or project?) I have found Big Chief guitarist Phil D�rr. Other musicians here are the brothers Andy and Al Sutton, who have also invited a few other guests into the studio. The result of this gathering is 'Plume', that consists of five long instrumental tracks, what makes it to a real album with a running time of almost 50 minutes. It's very curious that most of the song-titles are in German language, but it can be seen as a hint to GIANT BRAIN's musical roots. They draw a lot of influences from bands like Can and Neu!, especially this straight hypnotizing grooves which are the foundation for most of the songs. Phil D�rr's guitar adds a space rock flavor to the songs, so that the music do remind me to Hawkwind at times, as well as all the other psychedelic sound f/x, which have been integrated here. Due to the fact that most of the songs are about the ten minutes mark without any break between them, it's like listening to a long session which never becomes boring or pointless. 'Plume' is a trippy and psychedelic experience, and despite the 60's and 70's quotations it's far away from being a total retro album. It's fascinating how a song like 'Die Festzeit' is growing with every further spin, not only because an organ enriches the song structure, while 'Krauter' kicks off like an early Suicide track due to it's mechanical rhythm, before it changes the texture more and more. Overall this album is a real positive surprise, which unfolds more and more details comparable with a look into a kaleidoscope. I think, that people who are more interested into heavy riffs could have their fun with 'Plume', too, and I hope we will hear more from GIANT BRAIN in the future. Exceptional!
(Quelle: cosmiclava.com)
Meine Wertung: 8.0/10
Hörbeispiele: http://profile.myspace.com/index.cfm?fus...d=39907316
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DELTA - Black & Cold (2008) |
Geschrieben von: padrak - 02.11.2008, 11:16 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair
- Antworten (1)
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![[Bild: deltablackcoldhq8e.jpg]](http://www.abload.de/img/deltablackcoldhq8e.jpg)
VÖ: 2008
Genre: Progressive Metal
Label: Eigenproduktion
Herkunftsland: Chile
Für Fans von: Symphony X, Dream Theater
Tracklist:
01. Man Behind The Masquerade
02. Choir Of Loss
03. My Turn
04. Two Bullets
05. Song For The Opressed
06. I Can't
07. Solfreludio
08. Black & Cold
09. Contrapunto 1
10. On A Thread
11. Burning Soul (Bonus Track)
Zitat:Im Jahre 2003 fanden sich in Santiago (Chile) ein Gitarrist mit Namen Rodrigo Guerra und Keyboarder Nicolas Quinteros zusammen, um fortan mit einer neoklassischen Metal-Band für Furore zu sorgen. Da man zunächst nicht wirklich die rechten Mitstreiter finden konnte, sollte es aber einige Zeit dauern, ehe DELTA, wie die Formation getauft wurde, über ein stabiles Line-Up verfügen sollten.
Im Jahre 2004 erschien das Debüt der Band mit dem Titel "Apollyon Is Free", es folgten einige Live-Dates in der Heimat, doch international wollte so gut wie nichts passieren. Erst nach weiteren Umkrempelungen der Besetzung - aus der Gründerzeit ist heutzutage nur noch Mastermind Nicolas mit von der Partie - und einer Kooperation mit der rührigen Agentur Risestar scheint sich aber doch etwas bewegen zu lassen. Denn mit ihrem zweiten Album "Black & Cold" werden die Jungs, die in der Zwischenzeit als Sextett loslegen, nun endlich auch hier bei uns vorstellig.
Den neoklassischen Metal, den die Herrschaften seit Beginn ihrer Laufbahn von sich geben, hört man auch in den insgesamt elf Songs des vorliegenden Albums ganz deutlich heraus. Allerdings orientieren sich DELTA nicht nur an den üblichen Verdächtigen aus der neoklassizistischen Schule, sondern scheinen darüber hinaus auch ein Faible für progressiven Metal zu haben. In der Heimat durfte man auch bereits Shows für SYMPHONY X eröffnen, ein Fakt, der eine deutliche Sprache spricht, denn die Amis haben ihren Support persönlich auserwählt!
Auch auf ihrem neuen Album ist die Klasse dieser Truppe nicht zu überhören. Über 45 Minuten lang wissen die Chilenen mit ihren Songs zu beeindrucken, wobei man sehr wohl heraushören kann, dass hier der Keyboarder das Zepter in der Hand hält. Doch Nicolas lässt seinen Mitstreitern ausreichend Platz, um sich in die Kompositionen einzubringen. Zudem muss auch erwähnt werden, dass sämtliche Musiker auf ausschweifende Solo-Eskapaden verzichten und DELTA in erster Linie im Kollektiv zur Sache gehen.
Auch wenn mitunter Erinnerungen an DREAM THEATER oder ähnlich agierende Formationen auftreten, lässt "Black & Cold" keineswegs die nötige Eigenständigkeit vermissen. Instrumental sind die Jungs über jeden Zweifel erhaben, die Songs selbst sind immerzu auf hohem Niveau und wissen nicht nur spieltechnisch sondern eben in erster Linie als wahre Kompositionen zu gefallen. Zudem schafft es Sänger Felipe Del Valle, mit seiner regelrecht durch Mark und Bein gehenden Stimme den Tracks das Sahnehäubchen aufzusetzen und diese zu einem immerwährenden Genuss zu machen.
Interessant zu erwähnen ist zum Abschluss auch noch der Umstand, dass DELTA im Moment schon wieder damit beschäftigt sind, neue Songs zu komponieren. Gute Idee, denn so kann gewährleistet werden, dass der Anschluss an international agierende Formationen definitiv nicht verpasst wird.
(Quelle:powermetal.de)
Meine Wertung: 7.0/10
Hörbeispiele: http://profile.myspace.com/index.cfm?fus...=134927485
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Crowpath - One With Filth (2008) |
Geschrieben von: myhomeismycastle - 31.10.2008, 11:21 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (3)
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![[Bild: 209585zr1m.jpg]](http://www.abload.de/img/209585zr1m.jpg)
Crowpath - One With Filth (2008)
Genre: Technical Death / Grind
Label: Candlelight / Soulfood
Erscheint: 14.11.2008
Tracklist:
* One With Filth
* Where Dolls Do Sin
* Fondling The Grotesque
* Plague Bearer
* I Gryningen
* Cleansed In Chlorine
* The Deed
* The Hunt
* Septic Monarch
* In Pitch Black Piss
* Retarded Angel
Spieldauer: 31:27
Zitat:Gräbt man sich durch die Tiefen des Internet, so findet sich über das südschwedische Quartett CROWPATH nicht viel Positives. Deren beiden Vorgänger-LPs werden durch die Bank verrissen oder als unhörbar kategorisiert, zu extrem scheinen die mir unbekannten Teile namens „Red On Chrome“ und „Son Of Sulphur“ zu sein. Entweder haben CROWPATH aber nun auf ihrem aktuellen Album „One With Filth“ einen gewaltigen Kurswechsel vollzogen oder viele Kollegen der schreibenden Zunft können mit abgefahrener und unkonventioneller Musik, zu der Grindcore nun mal zählt, wenig bis nichts anfangen.
Sicherlich sind auch diese elf Tracks nicht einfach zu verdauen, so bläst schon der Titeltrack mich regelrecht aus den Hausschuhen, rasend schnelle Gitarrenläufe, nicht immer einfach nachvollziehbare Songstrukturen, abgefahrene Breaks und hardcorelastiger Brüllgesang sind die Zutaten zu einer völlig eigenen Suppe, die CROWPATH kredenzen. Spontan kommen mir Mathcoreler Marke THE END oder THE RED CHORD in den Sinn, die aber mehr Richtung Death Metal tendieren, während CROWPATH eine deftige Hardcorekante beibehalten und sich in Puncto Sound von glasklaren Produktionen weit entfernt halten, was die Songs zwar druckvoll aber etwas undifferenziert und noisig aus den Boxen schallen lässt. Zwischen die meist schnellen Grindkracher werfen CROWPATH gelegentlich „Ruhepausen“ in Form von langsameren nervenzerstörenden Sludge- und Noiseattacken ein, die in der Tat ein stabiles Nervenkostüm des Hörers verlangen und zumindest in meinen Ohren nicht hätten sein müssen. Insgesamt überwiegen aber glücklicherweise die schnellen und durchgedrehten Kompositionen, die viel Adrenalin und Energie freisetzen, so dass „One With Filth“ zweifelsfrei als gelungene Grindcorescheibe eingestuft werden kann.
FAZIT: CROWPATH befinden sich sicher irgendwo im Kielwasser von Frickelbrutalos wie CRYPTOPSY oder CONVERGE, die für meinen Geschmack aber einen höheren Stress-Faktor haben, andererseits sind CROWPATH deutlich mehr Grind und Hardcore als beispielsweise NECROPHAGIST oder IRATE ARCHITECT, deren songschreiberischer Ansatz einfach technischer und abstrakter ist. Ist man bereit, sich auf eine Band einzulassen, die monströse Skulpturen mit dem Presslufthammer formt, dann ist man bei CROWPATH richtig. Ganz schönes Gemetzel, das hier...
Wertung: 10 von 15 Punkten
quelle: http://www.musikreviews.de/reviews/2008/...ith-Filth/
http://www.crowpath.com/
http://www.metal-archives.com/band.php?id=123296
http://www.myspace.com/crowpath
review ist auch hier ziemlich gut. songs wirken etwas eckiger als auf den vorgängerscheiben, da es mitunter abrupte schnell - langsam wechsel gibt. braucht also mehrere durchläufe bis man damit warm wird. crowpath bleiben ihrem stil treu, entwickeln ihren sound aber in kleinen details weiter und sind somit musikalisch weiterhin in der oberen mittelklasse der technischen death/grind acts anzusiedeln. 7,5/10
PS: gefallen mir live besser als auf platte
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