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BEFORE THE DAWN - Soundscape Of Silence (2008) |
Geschrieben von: padrak - 31.10.2008, 10:25 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe
- Antworten (7)
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![[Bild: beforethedawnsoundscap4o7v.jpg]](http://www.abload.de/img/beforethedawnsoundscap4o7v.jpg)
VÖ: 2008
Genre: Dark Metal
Label: Stay Heavy
Herkunftsland: Finnland
Für Fans von: Novembers Doom, Sentenced, (alte) Paradise Lost
Tracklist:
01. Dying Sun
02. Exile
03. Silence
04. Dead Reflection
05. Hide Me
06. Fabrication
07. Savior
08. Monsters
09. Cold
10. Last Song
11. Ignite (Bonus Track)
Spielzeit: 39:26
Zitat:Mit Kontinuität veröffentlichen BEFORE THE DAWN nun im Jahrestakt neue Alben. Ein freudiges Ereignis ist es jedes Mal – haben sich die Jungs um Tuomas Saukkonen doch inzwischen zur festen Institution im finnischen Dark Metal gemausert, die man einfach nicht mehr übersehen kann. Wie bereits bei der letzten Veröffentlichung haben sich Cyclone Empire im nicht finnischen Raum der Veröffentlichung der Platte angenommen.
Retrospektiv muss man sagen, dass Tuomas und seine Mannen, bis auf das recht durchschnittliche „4:17 am“-Album stets qualitativ glänzten, auch wenn man die Größe des Erstlings „My Darkness“ niemals wieder erreichte. BEFORE THE DAWN sind stilistisch ganz klar festgelegt, schaffen es aber mit jedem neuen Album auch neue Facetten in die Musik einzubauen, ohne sich dabei selbst zu verstellen. So gibt es diesmal sogar zur Abwechslung gelegentlich auch mal fast Double Bass-artige Drumparts und auf der anderen Seite war man noch nie weicher als mit dem schmalzigen, fast HIM-lastigen Anfang von „Silence“. Der Grundkern der Musik ist so unverkennbar BEFORE THE DAWN, dass man sofort nach den ersten Tönen, spätestens jedoch nach dem Einsatz der harschen Vocals von Tuomas erkennt, welche Truppe hier am Werkeln ist. Auch die generelle Struktur der Songs, die meist auf einfaches, eingängiges Riffing, gespickt mit kernigen Melodien setzt, hat sich in keiner Wiese verändert. Dennoch scheut die Band auch keine Veränderungen und so findet sich zum Beispiel mit „Cold“ ein Song auf dem Album, den man für die Bandverhältnisse rein vom Riffing her fast schon als technisch bezeichnen könnte.
Im direkten Vergleich zum Vorgänger „Deadlight“ steht „Soundscape Of Silence“ etwa auf dem selben Niveau – die Songs sind, bis auf ein paar Ausnahmen („Monsters“ ist eher eine Schnarchnummer, die in die Richtung von „4:17 am“ geht und auch der ”šBonus”™ „Ignite“ ist für Bandverhältnisse ziemlich schwach), Hammer, auch wenn ein Obertrack wie der „Deadsong“ diesmal fehlt. Nichts desto trotz. Die Platte strotzt vor Ohrwürmern. „Exile“, „Cold“, „Saviour“ und vor allem das sehr radiotaugliche „Silence“ gehen sofort ins Ohr und machen sehr schnell süchtig.
FAZIT: BEFORE THE DAWN überzeugen auch auf ihrem fünften Album ohne Frage. Es gibt hier melodischen Dark Metal aus Finnland, der gekonnt Gothic- und Death Metal- Elemente in sich vereint und eine sehr eigenständige Mixtur entfaltet. Die Songs sind gleichermaßen hart, atmosphärisch und auch verdammt gefühlvoll. Dass Tuomas mit seinen direkten, negativen und sehr nachdenklichen Texten der Nerv der modernen Zeit trifft, macht die Musik der Band nur noch authentischer und für mich gibt es, auch wenn der fehlende Oberhit auf diesem Album definitiv ein klares Defizit ist, bis auf oben genannte Ausnahmen inzwischen keine Sekunde der Musik, die ich missen möchte. Entgegen getroffener Aussagen von Kollegen der Fachpresse finde ich keineswegs, dass BEFORE THE DAWN die neuen SENTENCED sind – musikalisch liegen Welten dazwischen. „Soundscape Of Silence“ garantiert Dauerrotation ohne Frage - wie jede Platte zuvor.
Persönlicher Nachtrag:
Ich muss zugeben, dass mir "Before The Dawn" bis vor kurzem noch kein Begriff waren. Nachdem, was meine Lauscher hier aber zu hören bekommen haben, werde ich mich mit der Disko der Finnen etwas näher auseinander setzen müssen.
Meine Wertung: 8.5/10
Hörbeispiele: http://profile.myspace.com/index.cfm?fus...D=83405452
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SATYRICON: The Age of Nero (2008) |
Geschrieben von: myhomeismycastle - 31.10.2008, 10:17 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (12)
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![[Bild: satyricontheageofnerog73h.jpg]](http://www.abload.de/img/satyricontheageofnerog73h.jpg)
SATYRICON: The Age of Nero (2008)
Veröffentlichungstermin: 03.11.2008
Genre: Black Metal
Tracklist:
1. Commando
2. The Wolfpack
3. Black Crow On A Tombstone
4. Die By My Hand
5. My Skin Is Cold
6. The Sign Of The Trident
7. Last Man Standing
8. Den Siste
Spielzeit: 43:04 Min.
Produziert von Satyr, Joe Baresi
Label: Roadrunner Records
Line-Up:
Satyr: Vocals, Gitarren, Bass, Keyboards
Frost: Drums
Steinar: Gitarren
Zitat:Da das Album der Rezensentin nur im Mp3-Format vorliegt, lassen sich nur vage Äußerungen über Artwork und Produktion machen. Das Artwork ist sicherlich amtlich - schließlich dürfte das bei einer Band vom Kaliber SATYRICON mit einem so großen Label im Rücken selbstverständlich sein. Der Sound ist selbstverständlich auch hörbar - alles andere wäre nicht akzeptiert worden. Doch wie der Studioaufenthalt in LA und Satyrs Produzententätigkeit sich genau auswirken, lässt sich angesichts der Mp3-Soundqualität nicht sagen, zumal dabei der eine oder andere Knackser zu hören ist, trotz hoher Bit-Rate. Vielleicht liegt es auch daran, dass es den Gitarren etwas an Biss fehlt.
Musikalisch bricht mit "The Age of Nero" ebenfalls kein neues Zeitalter an. Vergessen ist die geniale Radikalität von "Rebel Extravaganza". Die hehre Zeit von "Dark Medieval Times" kommt nie wieder. Und die Intensität von "Volcano" erschaffen die Norweger auch nicht mehr. Stattdessen knüpft man nahtlos an "Now, Diabolical" an und zelebriert mit guten Songs und der typischen SATYRICON-Handschrift den Stillstand auf hohem Niveau. Keine Orgien, keine Überraschungen, keine Extreme - mit Kaiser Nero hat "The Age of Nero" nichts zu tun. Und doch gibt es einen Anknüpfungspunkt an das römische Imperium, einen Brückenschlag zu einem Symbol, welches gar in den deutschen Sprachschatz Einzug gehalten hat: die Lorbeeren. Für Kaiser Nero den Lorbeerkranz, für SATYRICON die Lorbeeren, auf denen man sich anno 2008 ausruht.
quelle: http://vampster.com/artikel/show/29172_S...Nero_.html
Homepage: http://www.satyricon.no
MySpace: http://www.myspace.com/satyricon
review gibt 100% meine meinung wieder. sehr langsames album übrigens. 7/10
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[REVIEW] Polkadot Cadaver - Purgatory Dance Party |
Geschrieben von: PunkZERO - 30.10.2008, 14:00 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe
- Antworten (9)
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![[Bild: 51BqmksIyGL._SS500_.jpg]](http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BqmksIyGL._SS500_.jpg)
Genre: Weird Shit........seriously
VÖ: 2008 (bereits erschienen)
Zitat:When I first began listening to Purgatory Dance Party, I could have sworn I had accidentally slipped in a Mr. Bungle CD.
Yes, the Bungle and Mike Patton references are easy to make, and possibly a well overused way to describe the band or a feeble attempt by those not entrenched in this bizarro experimental genre. Perhaps that is true, but that makes the comparison no less appropriate.
Seriously, can you honestly say that when you first heard "A Wolf in Jesus Skin" you did not double check the liner notes, scouring all corners for a mention of Mike Patton's name? I know I did.
Polkadot Cadaver is essentially Dog Fashion Disco Part II.
The latter band called it quits at the end of 2006, ending its career (as permanently as anything can be in this industry) with the excellent Adultery (which stands as the only Dog Fashion Disco album I've heard). Original Dog Fashion member's singer Todd Smith and drummer John Ensminger, along with more recent Dog Fashion member, guitarist Jasan Stepp formed Polkadot Cadaver. Together they hit the studio and churned out Purgatory Dance Party in a matter of mere months.
Now even if the album was awful (which I am not saying it is by a long shot), something has to be said for the members' penchant for creative band and album names.
After having listened to Purgatory Dance Party a few times, it reveals itself as an accessible experiment that fuses many familiar musical textures into a tapestry that is as welcoming as it is off putting. Bits of Faith No More, Mr. Bungle, Slayer, and Dog Fashion Disco, of course, weave themselves through the entirety making it accessible to a large group of people, while also forcing them to come face to face with a soul from the distinctly weird and slightly creepy school. They are like that weirdo outsider in school that you were friends with so you could play with the cool toys he had. That's Polkadot Cadaver, the weirdo at school who always had the cool toys, but was slightly scary at the same time. Don't believe me? Just listen to the interesting combinations of familiar sounds and then focus on the lyrics. You may be fascinated, even entranced by the music but if you happen to be in a dark alley with them, you would likely keep moving and stick to the lighted parts of the street.
Enough of my rambling; by now you probably get the picture that the band is weird and creepy. I've said that already, right? Of course I have. Now what about the music?
The music will draw you in and hold you in its thrall. The arrangements are quirky, the combination of polka, jazz, rock, metal, and lush acoustic melodies all blend into a musical stew that is unlike anything you are likely to find on the radio. None of the members strike me as virtuoso musicians; however, as we all know, it is not always how well you can play your instrument, but how well you collectively play your instruments together.
This the kind of music where songwriting and instrument arranging is king unlike a band like, say, Dream Theater where the virtuoso instrument performance is an integral part of what they are creating. Not every band is like that and nor should they. Polkadot Cadaver excels at creating quirky music and focusing on their strengths. The end result is eminently listenable, catchy, and a worthy alternative to instrumental virtuosity.
Once you get past the music I recommend that you give a slightly closer listen to the lyrics. The words will slowly -- or quickly depending on which song you start with --reveal the creepy, dark, disturbing, and perverse side of the band.
The band members fold sexual perversion, anti-religious sentiment, and murderous concepts ever so lovingly into the music. You may not notice at first, but once you do, you will either love the band more or be completely repulsed. I cannot say I agree with what they say, but their creativity knows no bounds and will likely prevent any type of mainstream acceptance, ever. That said, I will be there for any future work they put out.
Bottomline. If you like quirky music, darker themed lyrics, or are curious about music that isn't on the radio, seek out Polkadot Cadaver. The music is freaky, different, and uh, did I say quirky?
quelle: blogcritics.org
Hörbeispiele: http://www.myspace.com/polkadotcadaver
Für Fans von: den Beatles, Enter Shikari, Job for a Cowboy, Korn, irgendner englischen Emo Band und Mr. Bungle.....und das alles zusammen
Persönlicher Nachtrag: Gekauft wegen des Kuriositätenfaktors mausert sich dieses Album zu einem meiner persönlichen Jahreshighlights. Etwas abwechslungsreicheres werdet ihr dieses Jahr schwerlich finden. Grind Attacken wechseln sich mit Beatles PAssagen ab und kein Song gleicht dem anderen.....ausserdem der Albumtitel des Jahres 
9/10
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Evocation - Dead Calm Chaos |
Geschrieben von: mshannes - 30.10.2008, 12:22 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (4)
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Evocation - Dead Calm Chaos
VÖ: 31. Oktober 2008
Zeit: 44:07
Label: Cyclone Empire
Homepage: www.evocation.se
Ein gutes Jahr für den Todesmetaller alter Schule war dieses 2008 bisher und es geht weiter mit den starken Old School Outputs. Denn Evocation legen uns mit Dead Calm Chaos ein wahrhaftiges Brett vor, das ganz tief im traditionellen Schwedentod verwurzelt ist.
Dead Calm Chaos ist ein traditionelles Album geworden und das im besten Sinn des Wortes. Aktuelle Trends sucht man hier vergebens, Anbiederungen an den Zeitgeschmack ebenso. 100% Elchtod und zwar nicht jener der Göteborger Schule, sondern hier grüßen Dismember, alte Entombed, ein wenig Unleashed und eine ganz kleine Prise Amon Amarth. Simple, bleischwere Riffs, die aber außerordentlich effektiv eingesetzt werden, umschmeicheln des Hörers Ohr und schaffen Stimmungen, die zwischen Brutalität auf der einen und Melancholie und Wehmut auf der anderen Seite pendeln. Dazu trägt auch der melodische Teil der Gitarrenarbeit sein Scherflein bei, denn ohne diese wäre das Album stumpf geblieben, so aber fließt die Musik und nimmt den Käufer dabei mit auf die Reise. Die Schlagzeugarbeit ist erfrischend traditionell geraten, kein 45-minütiges Blast Beat/Double Bass-Inferno, das den Rest der Truppe unter sich begräbt, sondern variables Drumming, das sich ganz in den Dienst der Sache stellt. Genauso mannschaftsdienlich ist die Performance an den Stahltrossen geworden, zwar ständig präsent, aber nie aufdringlich. Die Stimme von Sänger Thomas Josefsson erinnert mich ob des heiseren Anstrichs etwas an die von Henri Sattler (God Dethroned) und verrichtet ihr Werk mehr als zweckdienlich. Dazu gibt es noch Gastauftritte von Dan Swanö (u.a. Bloodbath) und Anders Björler (The Haunted) zu bewundern, die das Werk zusätzlich veredeln. Viel Wert scheint die Truppe auf das Songwriting gelegt zu haben, denn die Stücke erhalten alle ein eigenes Gesicht, Massenware findet man keine auf diesem Album. Geschickt wird auch die ganze CD über das Tempo variiert, schleppende, dafür aber umso intensivere Tracks geben sich die Hand mit Uptempo-Songs, die es verstehen, den Hörer mitzureißen. Artwork und Produktion des Silberlings sind diesen Qualitäten ebenbürtig und auch eine Dreiviertelstunde Spielzeit ist durchaus akzeptabel, auch wenn sie meiner Meinung nach viel zu schnell vergeht. Aber dafür gibt es ja den Repeat-Knopf, denn der Rundling verträgt durchaus mehrere Durchläufe am Stück.
Ja, ein schönes Jahr ist das bisher für mich und ein Grund für diese Freude ist das vorliegende Album, denn es setzt die Serie starker Schwedentod-Alben 2008, die im Januar mit dem aktuellen Facebreaker-Album begonnen hat, nahtlos fort. Und während erwähnte Facebreaker die böse, brutale Seite des Elchtodes darstellen, haben wir mit Dead Calm Chaos die wunderschöne, majestätische Seite zu bewundern. Super Sache das!
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