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  Schelmish - Persona Non Grata
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 23:00 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Antworten (1)

Schelmish - Persona Non Grata
Stil: Mittelalter Musik
VÖ: 30. April 2010
Zeit: 64:53
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.schelmish.de
MySpace: www.myspace.com/schelmishband


Die Schelme haben sich selbstständig gemacht. Wurde ihr letztes Studiowerk Die Hässlichen Kinder noch über Napalm Records veröffentlicht, lag diesmal die Komplettregie in den Händen der Band. Das führt dann auch dazu, dass das hier besprochene Album nicht im Handel erhältlich ist, sondern nur über die Website der Band bestellt bzw. bei deren Auftritten auf Mittelaltermärkten käuflich erworben werden kann. Der Qualität war diese Verselbstständigung aber keineswegs abträglich.

Bei Persona Non Grata handelt es sich um ein Album, bei dem der Gesang sehr kurz kommt. Genauer gesagt, sind zwölf der 16 Stücke komplett instrumental gehalten, nur auf vier Songs werden überhaupt Gesänge eingesetzt. Das hat mir anfangs den Zugang zu dieser CD erheblich erschwert, da die Scheibe dadurch etwas leblos wirkt. Das gibt sich aber mit der Zeit einigermaßen, denn auch bei den Instrumentals gibt es einiges zu entdecken. Relativ häufig vermeine ich orientalisch angehauchte Klänge zu vernehmen, meist aber wird eher traditionell instrumentiert und gespielt. Die Melodien sind meist wunderbar gelungen, eingängig und doch erinnerungswürdig. Meist eher fragil im Aufbau, mögen die Stücke für den Rocker oder gar Metaller im Leser ein wenig dahinplätschernd erscheinen, dafür aber wird sich der geneigte Mittelalter-Fan umso mehr am dargebotenen Liedgut erfreuen können.

Der Klang des Rundlings ist gerade für eine Eigenproduktion erstaunlich voll und gleichzeitig warm, das gefällt mir ausgesprochen gut. So können auch alle Instrumente gleichermaßen glänzen, hier geht nichts unter oder wird zu sehr in den Vordergrund gehoben. Dadurch wird auch die keinen Anlass zur Kritik gebende Performance der einzelnen Künstler perfekt zum Konsumenten transportiert. Das Einzige, was mir persönlich nicht sonderlich gefällt, sind die doch sehr schleppend vorgetragenen Gesangspassagen, da macht sich bei mir relativ schnell ein Aufmerksamkeitsdefizit breit. Aber, wie schon weiter oben angesprochen, sonderlich viele dieser Stellen findet man auf diesem Output nicht, was meine Kritik schon wieder relativiert. Mit fast 65 Minuten Spieldauer ist der Silberling geradezu opulent ausgefallen, so dass man über meine gerade geübte Kritik noch lockerer hinweg sehen kann.

Schelmish legen mit Persona Non Grata ein gelungenes Mittelalter-Album vor, welches keinen Fan enttäuschen dürfte. Nur der Metal-Fan sollte vorher probehören, um eine Enttäuschung auszuschließen.

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  FOE - Madness
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:58 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Keine Antworten

FOE - Madness
Stil: Death Metal
VÖ: 27. Januar 2010
Zeit: 39:38
Label: Let Them Come Productions
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/foeband


Alkoholika wurden 1984 als Thrash-Band gegründet und haben es immerhin geschafft, 2007 ihr erstes Demo zu veröffentlichen. Und da sage ich immer, dass Schweizer bedächtig wären, dabei können die Eidgenossen noch von den Polen lernen.

Was diese Geschichte mit dem aktuellen Review zu tun hat? Nun, FOE sind im Prinzip nichts anderes als die Nachfolge-Band von Alkoholika, aber anders als die Ursprungs-Kapelle legen FOE schon eine ganz andere Schlagzahl vor. Im Juni letzten Jahres gegründet, werfen sie schon im Januar 2010 ihr Erstlingswerk auf den Markt. Anscheinend haben sie in den letzten 25 Jahren genug Energie dafür ansammeln können.

Von der reinen Thrash-Band haben sich die Polen mittlerweile entfernt und todesmetallische Töne in ihren Sound mit eingeflochten. Das alles aber nicht unter dem Melodeath/Neothrash-Banner, sondern im Sinne der ganz alten Schule. Ganz alte Schule ist aber leider auch der Sound des Tonträgers, der von der Band selbst als "roh" bezeichnet wird, von mir aber her als dumpf, stumpf und ein wenig nach Proberaum klingend eingeordnet wird. Klar erinnert diese Abmischung an die bescheidenen Anfänge des Todesbleis zu Beginn der Neunziger, aber nicht alles, was früher noch halbwegs toleriert wurde, ist heutzutage akzeptabel. Nö, der Sound ist absolut nicht mein Fall und führt dazu, dass die Scheiblette über weite Strecken nicht wie das Produkt einer homogen spielenden Band klingt, sondern eher wie das Produkt von vier Musikern, die nebeneinander stehen und zufällig das gleiche Stück spielen.

Die Musik selbst ist bodenständiger Metal der erwähnten Machart. Keine herausragenden Kompositionen, sondern recht einfach strukturierte Songs, die zwar recht gut nachvollziehbar sind, aber auch einige Holperer vorzuweisen haben. Bodenständig ist dann auch die Performance der Band, bei der die Sangesleistung von Fronter Piroman noch am ehesten heraussticht, allerdings weniger in positiver Hinsicht. Seine Stimme klingt einfach nur eintönig, ohne Dynamik und langweilt schon nach kurzer Zeit.

Bei aller Liebe zu den Ursprüngen der härteren Musik, diesen Rückschritt braucht niemand.

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  Neuronia - Follow The White Mouse
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:57 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair - Keine Antworten

Neuronia - Follow The White Mouse
Stil: Rock/Metal
VÖ: 20. März 2010
Zeit: 32:50
Label: Fonografika
Homepage: neuronia.art.pl
MySpace: www.myspace.com/neuronia


Polen kann mit einigen wirklich guten Bands aufwarten, gerade im harten Bereich, ich werfe nur mal Namen wie Vader und Behemoth in die Runde. Aus den weniger extremen Sparten der härteren Musik dagegen kenne zumindest ich nicht allzu viele Beispiele aus unserem östlichen Nachbarland, immerhin kann man deshalb das folgende Review als musikalische Horizonterweiterung seitens des Schreiberlings bezeichnen.

Denn Neuronia haben mit Death oder Black Metal eher weniger am Hut, vielmehr haben sie sich einer etwas kruden Mischung aus Metal und Rock verschrieben, die auf der einen Seite zwar eindeutig Wiedererkennungswert besitzt, aber auf der anderen Seite auch arg gewöhnungsbedürftig ist. Ein bisschen Motörhead-Feeling, etwas Thrash, ein paar kleine punkige Anleihen und eine durchgehende Abgedrehtheit, die vom Gefühl her zwar ganz entfernt an die großen Voivod erinnert, aber nie deren Level erreichen kann. Die Mischung kann an manchen Stellen sogar überzeugen, erweckt meist aber den Eindruck, umpassend zusammengewürfelt zu sein. Die Breaks und Übergänge wirken oftmals recht primitiv und holprig, so als wüsste die Band nicht, was sie denn eigentlich will. Genauso geht es mit den verschiedenen verwursteten Stilen, diese wirken nicht organisch zusammenpassend, sondern einfach nacheinander in die Songs gepresst.

Die Performance der Band wirkt bodenständig, nichts, was es irgendwie hervorzuheben gäbe. Tekturs Gesang wechselt zwischen einer recht brauchbaren Klarstimme, einer etwas aufgekratzten aggressiven Stimme, einer Art prolligem Grölen und einem recht pathetischen, deutlich an Depeche Mode erinnernden Singsang. Das liest sich jetzt zwar recht abwechslungsreich, kann aber auf Dauer nicht überzeugen. Apropos Dauer: Diese ist mit etwas über 30 Minuten nicht übermäßig opulent ausgefallen, was ich aber nicht mal als Abwertungskriterium heranziehe, denn dadurch ist der Spuk wenigstens in absehbarer Zeit vorüber.

Bei aller Liebe zu eigenwilligen und originellen Bands: Follow The White Mouse ist einfach keine gute CD. Sie hat keine guten Lieder vorzuweisen und die Band hinter der Scheibe ist auch bestenfalls Durchschnitt. Danke, brauche ich wirklich nicht.

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  My Fate - Room For Regret
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:54 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Keine Antworten

My Fate - Room For Regret
Stil: Metalcore
VÖ: 17. Februar 2010
Zeit: 40:50
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.myfateband.net
MySpace: www.myspace.com/myfateband


Etikettenschwindel?
Zumindest bei metal-archives, denn dort werden die Finnen von My Fate als Melodeath/Thrash-Combo beworben. Kann ich so nicht stehen lassen, denn dazu ist die Core-Schlagseite doch zu deutlich zu vernehmen. Allerdings nicht mehr so deutlich wie noch bei der 07er-EP MMVI, nennen wir das Kind deshalb halt mal Modern Metal. Ob es dadurch besser wird, steht auf einem anderen Blatt.

Zehn Jahre sind sie nun schon im Geschäft, haben neben jetzt drei Longplayern auch diverse Demos und EPs aufgenommen und sind dennoch immer noch ohne Label. Ob das selbst gewollt ist oder den Umständen geschuldet, kann ich nicht beurteilen, aber zumindest vom Klang her macht Room For Regret auch ohne Plattenfirma im Rücken eine ganz ausgezeichnete Figur. Die Scheibe klingt genau so, wie ein modernes Metal-Album zu klingen hat, heavy und doch transparent, druckvoll, aber nicht erschlagend, da hat die Band ein Händchen für die Abmischung bewiesen. Das führt auch dazu, dass man die Leistung der Bandmitglieder an ihren jeweiligen Arbeitsgeräten recht gut beurteilen kann und dieses Urteil fällt im Großen und Ganzen recht positiv aus. Vor allem instrumental macht die Kapelle durch die Bank einen sehr professionellen Eindruck und gibt sich nirgends eine Blöße. Nur mit der Stimme von Frontmann Jukka werde ich nicht so ganz warm; die Growls sind einigermaßen brauchbar und die klare Gesangsstimme sogar recht überzeugend (ja, so etwas stammt aus meiner Feder!), aber den Löwenanteil seiner Performance macht eine etwas gepresst wirkende Kreischstimme aus, die mich relativ schnell nervt. Na ja, irgendwas ist ja immer...

Stilistisch befinden wir uns im Grenzbereich von melodischem Todesmörtel, Neo-Thrash und einer Prise Metalcore, das Ganze vermengt mit einer kleinen Prise Pantera. Und genau diese Mischung macht mir den Zugang zum Album so schwer, denn so wirklich harmonisch fügen sich die verschiedenen Zutaten leider nicht zusammen. Der Thrash-Anteil ist nett, aber etwas nichtssagend, den Melodeath hat man schon oft gehört und der Metalcore wirkt etwas aufgesetzt und im Endeffekt generisch. Nichts an den Stücken ist wirklich als schlecht zu bezeichnen, aber eben auch nicht als gut oder besonders. Trotz der Stilvielfalt wirkt die Scheibe auf mich irgendwie... langweilig.

Abwechslung schön und gut, aber dann müssen die einzelnen Teile auch zusammenpassen. Und genau daran scheitert Room For Regret meiner Meinung nach. Einfach nicht mein Ding.

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Now playing: Grand Magus - I, The Jury
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