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  Primal Fear - Live In The USA
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:53 - Forum: The Hard Rock Café & Dragon's Lair - Keine Antworten

Primal Fear - Live In The USA
Stil: Power Metal
VÖ: 04. Juni 2010
Zeit: 70:06
Label: Frontiers Records
Homepage: www.primalfear.de
MySpace: www.myspace.com/primalfearofficial


Nachdem Primal Fear mit ihrem letzten Album auch beim Schreiberling dieser Zeilen recht gut weggekommen sind, gönnten sie sich zur Promotion eben dieses Albums eine ausgedehnte Tour, welche sie sowohl durch Europa als auch über den großen Teich führte (der Berichterstatter durfte sie im heimischen Backstage bewundern). Teile diese Live-Aktivitäten wurden aufgenommen und kommen demnächst sowohl als DVD- als auch als CD-Version in die Regale der Plattenläden. Während beim DVD-Release das Hauptaugenmerk auf einem Gig in der schönen Schweiz liegt, fanden die Aufnahmen zur Live-CD, welchselbige hier rezensiert werden soll, (der Titel selbiger verrät es) in den US of A statt.

Dabei handelt es sich nicht um den Komplett-Mitschnitt eines einzigen Konzerts, sondern um Ausschnitte aus Gigs in verschiedenen Locations. Zum Glück führt das aber nicht dazu, dass die ganze Sache zusammengestückelt wird, einen echten Bruch in der Stimmung findet man auf dem Rundling nirgends. Wahrscheinlich reichte die Kapazität eines Tonträgers nicht aus, um einen kompletten Gig draufzupacken, weshalb man sich für so etwas wie ein Live-Best Of entschieden hat. Die Trackliste umfasst dabei alle Schaffensphasen der teutonischen Edelstahlschmiede, wobei natürlich das aktuelle Album mit sechs Titeln deutlich am präsentesten ist. Macht aber nix, war ja zu erwarten und die Qualität des gebotenen Liedgutes spricht eh für sich. Insgesamt darf man ruhigen Gewissens von einer ausgewogenen Setlist sprechen, die sowohl Kracher aus der Vergangenheit als auch aktuelles Material enthält.

Die Performance der Band ist erwartungsgemäß nur als makellos zu bezeichnen, sowohl was die Instrumentierung als auch Ralfs Gesang betrifft. Ach ja, Gesang: Auf "Hand Of Time" wird Herr Scheepers, wie auch schon auf der Studio-Scheibe, von seinen Bandkollegen stimmlich unterstützt und das klingt recht gut, auch wenn man deutlich merkt, wer hier der gelernte Sänger ist und wer nicht. Klanglich gibt sich der Silberling keine Blöße und gehört mit zum Besten, was man im Live-Sektor derzeit finden kann.

Bei Live In The USA handelt es sich um eine gelungene Live-Dokumentation, der man allenfalls ankreiden könnte, dass sie schon fast zu perfekt wirkt. Aber immer noch besser als eine grottige Bootleg-Qualität, oder?

Setlist:
01. Before The Devil Knows You're Dead
02. Under The Radar
03. Battalions Of Hate
04. Killbound
05. Nuclear Fire
06. Six Times Dead (16.6)
07. Angel In Black
08. Sign Of Fear
09. Fighting The Darkness
10. Riding The Eagle
11. Final Embrace
12. Metal Is Forever
13. Hands Of Time
14. Chainbreaker

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Now playing: Grand Magus - I, The Jury
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  Necronomicon (CAN) - The Return Of The Witch
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:52 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (3)

Necronomicon (CAN) - The Return Of The Witch
Stil: Black/Death Metal
VÖ: 04. Juni 2010
Zeit: 40:44
Label: Napalm Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/necronomiconmetal


Das Necronomicon...
Laut H. P. Lovecraft das wohl gefährlichste Buch der Welt (oder aller Welten), welches schon bei der Lektüre für unaussprechliches Grauen und unabsehbare Folgen für Geist und Seele des Lesers sorgen kann. Wer seine Band so nennt, muss ja gefährlich und abgrundtief böse sein. Oder aber Thrasher aus Baden-Württemberg, aber um die geht es hier ja nicht. Denn die Band, deren aktuelles Release hier besprochen werden soll, kommt aus Kanada, ist seit 1991 aktiv und zelebriert bösen, düsteren, okkulten Death Metal.

Insofern ist der Name gar nicht schlecht gewählt, denn Gute-Laune-Musik bekommt man auf The Return Of The Witch beileibe nicht geboten. Eher eine Mischung aus Death Metal a la Morbid Angel und einer Prise Behemoth zu ihren schwärzeren Tagen, garniert mit ein wenig Nile-Style-Okkultismus. Das Ganze ist dann recht homogen zusammengemischt und geht auch recht gut ins Ohr, erweckt bei mir aber auf Dauer den Eindruck, etwas bemüht auf böse gemacht zu sein. Dafür aber haben die Canucks einige feine Melodien in ihre Song gepackt, die den Longplayer geschickt auflockern, ohne zu einem spürbaren Stilbruch zu führen. Auch die Tempo-Variationen, die sich auf dem Longplayer finden, tun ein Übriges, um Eintönigkeit zu vermeiden und den Hörer bei der Stange zu halten.

Klanglich geht der Rundling größtenteils in Ordnung, druckvoll und kompakt wird die Musik präsentiert. Nur die Drums sind mir an manchen Stellen zu dominant geraten, etwas dezenteres Triggern wäre auch in Ordnung gewesen. Spielerisch ist The Return Of The Witch durchweg als gelungen zu bezeichnen, die Musiker verstehen alle ihr Handwerk und auch Sänger Rob hat die für diese Art Musik perfekt geeignete Stimme. 40 Minuten Spieldauer sind ausreichend, allerdings wirkt das Cover ein bisserl arg billig zusammengeschustert.

Die Scheibe ist ein atmosphärisch dichtes Werk geworden, das allerdings an manchen Stellen ein wenig zu arg gewollt wirkt, um mich völlig zu überzeugen. Insgesamt aber handelt es sich dabei um ein kompetent in Szene gesetztes Death Metal-Album der schwärzeren Sorte.

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Now playing: Grand Magus - I, The Jury
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  Mosfet - Sickness of Memory
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:51 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Keine Antworten

Mosfet - Sickness of Memory
Stil: Thrash Metal
VÖ: 04. Juni 2010
Zeit: 38:39
Label: Refused Records
Homepage: www.mosfet.at
MySpace: www.myspace.com/mosfetaustria


Mosfet, was ist denn das für ein Bandname? So wirklich habe ich dafür keine Begriffserklärung oder Übersetzung gefunden, einzig eine eher technische Sache bei Wikipedia, die aber wohl nicht Namenspate bei der Bandtaufe war. Aber egal, Namen sind ja meist auch nur Schall und Rauch, auf die Band hinter dem Namen kommt's an. Und die kommt aus dem schönen Österreich, genauer gesagt aus Oberösterreich. Dass aus unserem südlichen Nachbarland qualitativ hochwertige Mucke härterer Gangart kommt, haben u.a. schon die Scheiben von Suicide und Darkside bewiesen; können Mosfet dieses Niveau erreichen?

Stilistisch haben wir es bei Sickness Of Memory mit einer sehr groovenden Basis an Thrash Metal zu tun, die mit deutlich zu vernehmenden musikalischen Grüßen an Göteborg garniert wurde. Melodic Thrash'n'Roll wäre dafür gar keine so verkehrte Bezeichnung. Dabei zaubert die Band da einiges an Hooks und Melodien aus dem Ärmel, die den Musikliebhaber ein ums andere Mal aufhorchen lassen. Der Groove, der von der Rhythmusfraktion eingebracht wird, dominiert die Songs ganz eindeutig, vor allem die Bassläufe sind sehr bemerkenswert, lassen dem Rest der Band aber genug Freiraum, um selbst zur Entfaltung zu kommen und den ein oder anderen Akzent setzen zu können. Die Leads und Soli sind sehr gefällig geraten, zwar keine technischen Höchstleistungen, dafür aber umso effektiver eingesetzt. Nur die Stimme von Fronter Phillip ist mir auf Dauer ein bisschen zu eindimensional, da wäre noch Raum für Weiterentwicklung. Dass die Abwechslung nicht zu kurz kommt, dafür sorgen diverse Tempowechsel; mal wird straight nach vorne losgethrasht ("Bring Me Blood"), dann wieder die eher verhaltene, dafür aber umso intensivere Schiene gefahren ("Eternal Desecration") und auch ein recht stimmungsvolles Instrumental gibt es mit "Dawn" zu bewundern, das aber eher als Einleitung zum nachfolgenden Kracher "Aurora" dienen soll. Nun könnte man nicht ohne ein gewisses Maß an Wahrheitsgehalt anmeckern, dass man solche Riffs und Melodiebögen schon des Öfteren gehört hätte, aber nicht immer ist es nötig, neue Wege zu beschreiten, um den Hörer gut zu unterhalten. Und genau das schaffen die Österreicher mit ihrer Scheibe.

Die Produktion wirkt warm und charmant-rumpelnd, der Umfang ist brauchbar und das Cover immerhin vorhanden.

Mit Sickness Of Memory haben Mosfet eine sympathische Scheibe geschaffen, die, ohne bahnbrechend zu sein, einfach nur gut unterhält. So was braucht's dann auch mal zwischenrein...

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Now playing: The Seed - Remorse
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  Soul Collector - Soul Collector (EP)
Geschrieben von: mshannes - 01.07.2010, 22:49 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Keine Antworten

Soul Collector - Soul Collector (EP)
Stil: Thrash Metal
VÖ: 09. Januar 2010
Zeit: 24:19
Label: Eigenproduktion
Homepage: soulcollector.cba.pl
MySpace: www.myspace.com/soulcollectorthrash


Polen ist ja bekannt für seine fruchtbare todesmetallische Szene; Thrash-Kapellen aus dem östlichen Nachbarland sind da schon spärlicher gesät. Also sollten die 2007 gegründeten Soul Collector wenig Konkurrenz aus dem eigenen Lande verspüren, denn sie huldigen dem Thrash in seiner ursprünglichen Form.

Nun ja, vielleicht nicht ganz, denn selbst bezeichnet die Band ihren Stil als "Technical Thrash", was gar nicht mal so verkehrt ist. Beim Hören der EP kommen mir immer wieder die großen Voivod in den Sinn, zumindest vom Grundsatz her sind die beiden Bands gar nicht so verschieden, auch wenn die Polen nicht ganz so abgedreht agieren wie die Kanadier. Dieser Vergleich sollte auch klar machen, dass die Musik von Soul Collector nicht für jedermann geeignet sein dürfte, zu speziell ist der Stil der Band. Auch für mich war die Scheibe gewöhnungsbedürftig. Das fängt schon mit dem heiser-aufgekratzt klingenden Gesang von Frontmann Don Vito an, der durchaus nervös machen kann. In die gleiche Kerbe schlägt auch das Songwriting, Balsam für die musikalischen Nerven klingt definitiv anders.

Dafür gibt es, sobald man sich durch die Anfangsschwierigkeiten durchgekämpft hat, einiges an Ideenreichtum seitens der Band zu entdecken. Die Polen haben einen eigenen Stil gefunden, der zwar nicht massenkompatibel sein dürfte, dafür aber deutlichen Wiedererkennungswert besitzt. Nun ist nicht alles auch gut, was originell ist und auch bei Soul Collector kann ich nicht jede musikalische Wendung einwandfrei nachvollziehen, aber ganz reizlos ist der leicht chaotische Thrash der Polen auch wieder nicht.

Dem interessierten Leser ist ein vorheriges Probehören, zu dem er oder sie auch ein wenig Zeit mitbringen sollte, definitiv zu empfehlen, aber zumindest langweilig oder gesichtslos ist diese Musik nicht. Halt was ganz Spezielles...

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Now playing: The Seed - Remorse
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