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DEFLORATION - Necrotic Nightmares (2008) |
Geschrieben von: padrak - 22.10.2008, 13:04 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (2)
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![[Bild: deflorationnecroticnighlxj.jpg]](http://www.abload.de/img/deflorationnecroticnighlxj.jpg)
VÖ: 2008
Genre: Brutal Death Metal
Label: Remission Records
Herkunftsland: Deutschland
Für Fans von: Cannibal Corpse, Suffocation etc.
Tracklist:
01. Gory Dinner
02. Necrotic Nightmares
03. Illusions
04. I Rape Your Life
05. Creation Of The Beast
06. To Treat Is Not To Cure
07. Barbie-Cue
08. Infected By Light
09. The Choice Of Agony
10. Blasphemic Intercourse
Spielzeit: 38:20
Zitat:Nicht nur im Underground, sondern in einschlägigen Death-Metal-Kreisen längst auch darüber hinaus, sind die Thüringer DEFLORATION eine feste Szenegröße geworden. Nach ihren ersten beiden Demos konnte mit einem Sieg in der Landesausscheidung für das "Wacken Metal Battle 2005" ein erster namhafter Erfolg verbucht werden und für ihre beiden Langeisen "Dripping With Blood" (2006) und "The Bone Collection" im letzten Jahr ernteten die Jungs aus der Umgebung von Jena zumindest pressetechnisch jede Menge an Lob. Arbeitswütig und überaus ambitioniert scheinen die fünf Jungs ebenfalls zu sein, denn ihren Ein-Jahres-Rhythmus zwischen den Veröffentlichungen haben sie erneut eingehalten und tischen uns nun eine weitere Schlachtplatte mit dem Titel "Necrotic Nightmares" auf.
Diese enthält, wie nicht anders zu erwarten, deftigen Death Metal in US-Manier und zeigt sich darauf zwar in erster Linie brutal, aber dennoch technisch versiert, ja mitunter sogar dezent komplex. Die Einflussquellen und Vergleichsmöglichkeiten haben sich offenbar kaum verändert, durch die Referenzformationen CANNIBAL CORPSE und SUFFOCATION kann man sich in etwa ein Bild davon machen, was den Hörer auf einem Longplayer von DEFLORATION erwartet. Von einem Plagiat zu sprechen ist hier aber dennoch keinesfalls angebracht.
Die insgesamt zehn auf "Necrotic Nightmares" verewigten Tracks sind nämlich allesamt durch ein gewisses Maß an Eigenständigkeit gekennzeichnet, das nicht zuletzt durch die wirklich einzigartige gutturale Stimme von Fronter Uwe Rödel entsteht. Aber auch seine Kollegenschaft kann für Akzente sorgen. Vor allem das Duo Bertram Tischendorf und Sebastian Lau an den Klampfen weiß durch technische Finessen zu glänzen, lässt gleichzeitig aber auch die Brutalität nicht zu kurz zu kommen. Die alte Weisheit von wegen "leise Töne mache laute erst so richtig laut", scheint sich auch bei DEFLORATION herumgesprochen zu haben, und siehe da, im Rauschmiss 'Blasphemic Intercourse' kommen unverhofft gefühlvolle, akustische Gitarrenklänge zum Einsatz und lassen nicht nur diese Nummer zu einme der Highlights des Albums gedeihen, sondern auch besagten Spruch abermals in vollem Umfang korrekt erscheinen.
Zum Durchbruch auf internationaler Ebene fehlt dieser Band wohl nur noch die Möglichkeit, ihren immens zugänglichen, aber dennoch immerzu brutalen Death Metal den Fans auch von den Bühnen aus direkt ins Antlitz zu knallen. Drücken wir den Burschen die Daumen, dass sich dazu eine Gelegenheit ergibt.
(Quelle: powermetal.de)
Meine Wertung: 7.5/10
Hoerbeispiele: http://www.myspace.com/defloration666
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Breed Machine - Renaissance (2008) |
Geschrieben von: padrak - 21.10.2008, 13:08 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (4)
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![[Bild: breedmachinerenaissancetoj.jpg]](http://www.abload.de/img/breedmachinerenaissancetoj.jpg)
VÖ: 2008
Genre: Modern/Neo Thrash
Label: Revanches Music
Herkunftsland: Frankreich
Für Fans von: Mnemic, Ektomorf
Tracklist:
01. Renaissance
02. V.S.
03. Riviere Blanche
04. Ma Haine
05. Ma Prison
06. Hypocrites
07. Toujoures
08. Douleur
09. Juste Pour Toi
10. Un Destin Trace
11. Quel Avenir?
Spielzeit: 37:33
Zitat:Aus Frankreich wird bekanntlich nicht allzu viel metallische Kost exportiert – in diesem Jahr sticht allerdings eine Veröffentlichung aus dem Land des Baguettes ganz Besonders hervor. Die erst 2005 gegründeten BREED MACHINE legen mit „Renaissance“ ein massives Zweitwerk vor, das sich vor der internationalen Konkurrenz mit Sicherheit nicht verstecken muss.
Das Quartett bewegt sich irgendwo in der Schnittmenge zwischen den Brutalen Parts von EKTOMORF, ILL NINO und MNEMIC ohne deren melodische Mainstream-Ausflüge zu übernehmen. Moderner Groove und Mosh, Riffgereite Galore, pfundig schwere Drums und extreme, über allem regierende Vocals, verleihen den knapp 38 Minuten eine Durchschlagskraft, die man selten zu hören bekommt. Dass die Texte dabei lediglich in der Muttersprache der Protagonisten vorgetragen werden stört dabei überhaupt nicht – abgesehen davon, versteht man dank fiesestem Gebrülle sowieso kein Wort! BUMMS!
BREED MACHINE machen zwar, was man auch schon vor einigen Jahren mal gehört hat, gehen dabei aber derart kompromisslos vor, dass es eine Freude ist und klingen dank der modernen Einflüsse vor dem bekannten Hintergrund auch kein Stück altbacken. Keine Anbiederung in Form von cleanen Vocals oder verwässernden Melodien, die ins Nervige ausufern – einfach nur stumpf und fett immer mitten in die Fresse! Fans von modernem und groovendem Metal, die evtl auch der Nu Metal- / Neo Thrash-Welle etwas abgewinnen konnten, sind hier allerbestens bedient!
(Quelle: metalnews.de)
Meine Wertung: 8.0/10
Hoerbeispiele: http://profile.myspace.com/index.cfm?fus...=125909078
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