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Dagoba - Face The Colossus (2008) |
Geschrieben von: padrak - 21.10.2008, 11:43 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (11)
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![[Bild: dagobafacethecolossus2dy.jpg]](http://www.abload.de/img/dagobafacethecolossus2dy.jpg)
VÖ: 2008
Genre: Modern Thrash
Label: Season Of Mist
Herkunftsland: Frankreich
Für Fans von: SYL, Fear Factory
Tracklist:
01. Abyssal
02. Face The Colossus
03. Back From Life
04. Somebody Died Tonight
05. The World In Between
06. Transylvania
07. Orphan Of You
08. The Nightfall And All Its Mistakes
09. Silence
10. The Crash
11. Sudden Death
Spielzeit: 50:35
Zitat:DAGOBA haben mit „Face The Colossus“ bereits Album Nummer Drei am Start und sich dafür in die Hände von Tue Madsen begeben. Das passend betitelte Scheibchen hat von ihm einen sehr guten Sound bekommen, der den Hörer förmlich überrollt oder passender von einem wahren Sound-Koloss überfahren lässt. Die Franzosen fahren in den elf Songs ein dermaßen heftiges und dichtes Modern Metal-Brett auf, dass eine schlechte Produktion daraus einen einzigen Soundbreit gemacht hätte, Ã la TRIGGER THE BLOODSHED. Dank Mr. Madsen passierte das nicht, so dass der Hörer den sehr heftigen Opus in vollen Zügen genießen und sich auf das Wechselspiel zwischen melodischen und brutalen Parts einstellen kann, mit denen die Scheibe an STRAPPING YOUNG LAD und FEAR FACTORY erinnert, das grandiose „Silence“ hätten die Kaliforniert nicht besser machen können. Eine permanent ackernde Double Base, Schredder-Riffs und gekonnt eingesetzte Synthies machen aus „Face The Colossus“ eine echte Soundgewalt, die durch den variablen Gesang mal gekontert, mal verstärkt wird und mit einem Mördergroove daherkommt, den sich niemand entziehen kann. DAGOBA haben in den 50 Minuten keinen Ausfall zu verzeichnen, das Album steigert sich im Gegenteil zum Ende noch einmal und lässt den Hörer am Boden liegend zurück, mit klopfendem Herzen und verschwitztem Körper, umgehauen von der Wucht und dem Groove des Albums. Modern Metal, wie er besser kaum sein kann und der die Franzosen als Kandidaten auf den verwaisten Thron ganz nach vorne bringt. Jetzt, wo SYL und FEAR FACTORY nicht mehr sind, muss ja jemand anderes die Krone tragen. DAGOBA könnten dieser jemand sein.
(Quelle: metalinside.de)
Meine Wertung: 8.0/10
Hoerbeispiele: http://www.myspace.com/dagoba
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BISON B.C. - Quiet Earth |
Geschrieben von: padrak - 21.10.2008, 11:24 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe
- Antworten (2)
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![[Bild: bisonquietearthj9m.jpg]](http://www.abload.de/img/bisonquietearthj9m.jpg)
VÖ: 2008
Genre: Doom / Stoner / Thrash
Label: Metal Blade
Herkunftsland: Kanada
Für Fans von: Mastodon, Doomriders, High On Fire
Tracklist:
01. Primal Emptiness Of Outer Space
02. Dark Towers
03. Slow Hand Of Death
04. Wendigo Pt.1 (Quest For Fire)
05. These Are My Dress Clothes
06. Wendigo Pt.2 (Cursed To Roam)
07. Medication
08. Quiet Earth
Spielzeit: 45:58
Zitat:Ein knapp fünfzigminütiges Album, acht Songs: Länge zählt eben doch. Bei BISON B.C. aus dem kanadischen Vancouver ist das zumindest so. Nach ihrem letztjährigen "Earthbound" kommt jetzt mit "Quiet Earth" ein Album, das überzeugender ist, als ein erster Vorgeschmack je hätte andeuten können. Sie riffrocken stur, bierig, zugleich aber auch präzise und filigran, klingen dementsprechend beeindruckend dated und damit absolut hinreichend (wenn nicht gar: beachtlich) unmodern. Sie zelebrieren in schon fast tibetischer Haltung das Riff als Konfession, als anbetungswürdige Gottheit.
Der Groove stimmt in allen Geschwindigkeitsbereichen. Dabei gehen sie Kompromissen gekonnt aus dem Weg und befreien sich allein dadurch schon vom Stoner-Verdacht, denn mit Stoner hat diese Platte weiß Gott nichts zu tun. Musikalisch erinnert die teilweise recht wüste Emphase zwar gelegentlich an Bands wie THE SWORD, HIGH ON FIRE, die späten SLEEP oder SAVIOURS, über die Albumlänge aber gesellen sich genügend eigenwillige Stimmungen und Songformate zum altbekannten Spiel der hysterischen Rockinstrumente hinzu, als dass wir von einem Klon sprechen müssten. Ganz im Gegenteil. BISON B.C. sind deutlich mehr an labyrinthischen Harmonien interessiert, an melodiösen Spielereien, klaren Spannungsbögen, waghalsigen Tempowechseln und flinken Akkordfolgen, die gut die Hälfte der Stücke durchziehen. "Quiet Earth" ist mit einem mehr Song-orientierten Ansatz amalgamiert, indem es auch auf klassische Metal-Einflüsse schielt. Die Gitarren von James Farwell und Dan And duellieren sich, holpern und galoppieren, wie es THIN LIZZY nicht besser hinbekommen hätten. Ihre Riffs sind durchaus originell und erfüllen mehr als ihren Mosh-Zweck, und auch der sumpfige Southern-Flair, der die Songs durchweht und so dem Massaker-Sound von ihren Labelkollegen SOILENT GREEN ähnelt, passt und tut der Band gut. Auch wenn der Gesang rau und unfreundlich – nicht gleichzusetzen mit viehischem Gegrowle – ist, regiert hier gewitzte Spielfreude: Die krasse Riff-gegen-Solo-Schlacht "Dark Towers" geht gut durch, eine echte, fette Rock-Konversation, unglaublich auch das herzlich bratende Instrumental "Medication".
Die ewigen Vergleiche mit anderen Bands aus ähnlichen oder homogenen musikalischen Gefilden, derer auch ich mir nicht zu schade bin, werden die Vier sicher noch eine Zeit lang verfolgen, die Stärke damit umzugehen steckt aber bereits in diesem Album. Für einen Eintrag in der Liste der aktuell bedeutsamen nordamerikanischen Metalentwürfe im Underground reicht das dicke – wozu auch die Produktion von Jesse Gander beiträgt. "Quiet Earth" lebt vor allem von seiner kompositorischen Freiheit und bezieht auch daher trotz klassischer Zutaten seine Frische: es ist ein Werk, das durch seine konzentrierte musikalische Ausführung zu begeistern weiß und bereits erahnen lässt, von welchem Potential sein möglicher Nachfolger erfüllt sein wird.
(Quelle:abortmag.com)
Meine Wertung: 8.5/10
Hoerbeispiele: http://www.myspace.com/bisoneastvan
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BLACK ANVIL - Time Insults The Mind (2008) |
Geschrieben von: padrak - 21.10.2008, 11:10 - Forum: The Graveyard & The Moshpit
- Antworten (10)
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![[Bild: blackanviltimexpr.jpg]](http://www.abload.de/img/blackanviltimexpr.jpg)
VÖ: 2008
Genre: Black / Thrash Metal
Label: Monumentum Records
Herkunftsland: USA
Tracklist:
01. Margin For Terror
02. Ten Talons Deep
03. Deathsommia
04. On This Day Death
05. Release The Kraken
06. And You Thought You Know Pain!
07. 777
08. L.T.H.L.T.K.
09. Dethroned Emperor
Spielzeit: 40:39
Zitat:Es geht um New York. Und wenn es um New York geht, dann dürfte es in aller erster Instanz auch um Hardcore gehen. Bands wie KILL YOUR IDOLS, DEATHCYCLE und/oder MADBALL. In eben diesen Bands, doch hauptsächlich bei KILL YOUR IDOLS spielen und spielten auch die Member von BLACK ANVIL, wobei es sich hier um Paul Delany an Bass und Gesang, Gary Bennet an der Gitarre und Gesang, wie auch um Raeph Glicken handelt, der die Drums malträtiert und ebenfalls schreit. Nun kommt es aber völlig anders als man vermuten könnte. Man tausche das ”Anvil“ durch ”Metal“ und siehe da, die Stilrichtung ist gefunden.
Richtig, Hardcore-Musiker haben die Ufer gewechselt und üben sich jetzt in Blasphemie. Auf ihrer Flagge stehen Namen wie CELTIC FROST, VENOM, POSSESSED, DARKTHRONE und MESSIAH. Coole Vorbilder, doch stehen die nicht auf vielen Flaggen? Entsprechend verschärft das natürlich die Konkurrenz, schließlich soll das hier ja was besonderes sein und besonders ist bekanntermaßen jede Band, wenn man danach fragt. Finsterer Thrash- und Black-Metal soll also vor einem NY-Hardcore-Hintergrund geboten werden. Na ob das mal gut geht?!
Insgesamt neun Songs finden sich auf ”Time Insults The Mind“. Teilweise mit dubiosen Abkürzungen und der finale Track stellt eine Cover-Version dar. Wer so viele große Einflüsse hat, der besitzt auch hohe Ansprüche, sollte man zumindest meinen. Im Fall BLACK ANVIL sind sie tatsächlich hoch. Und gleich vorneweg, sie können ihnen auch genügen. Schon beim ersten Stück ”Margin For Terror“ geht einem Old-School-Back-Metal-Fan das schwarz-verkümmerte Herz auf. Drückend und finster walzen sie die Ungläubigen vor sich her.
Die Amis fühlen sich im Midtempo-Bereich sehr wohl, hauen ab und an mal in die Speed-Tasten und driften auch gern mal in doomigere Gegenden ab. Dass die drei Recken aus der Hardcore-Ecke stammen, merkt man zu Beginn nicht. Hin und wieder schleichen sich allerdings entsprechende Anleihen ein, welche sich doch sehr gut einfügen. BLACK ANVIL haben nicht zu viel versprochen und zerstören auf die alte Art und Weise! Ihre Soli-Künste beweisen sie bei ”Release The Kraken“ und mit ”Dethroned Emperor“ covern sie, wie bereits erwähnt, einen CELTIC FROST Song. Zwischendurch ein Track namens ”L.T.H.L.T.K“ was wohl so etwas wie ”The Longer The Hate, The Longer The Knife“ bedeuten soll. Song Nummer sieben mit dem treffenden Titel ”777“ wurde am 07.07.2007 aufgenommen. Die Kreativität kennt also keine Grenzen.
Respekt vor BLACK ANVIL, welche Altes gekonnt inszenieren, ohne dabei lächerlich zu wirken.
Sauber produziert und technisch einwandfrei, hinterlassen die Hardcore-Schwarzkittel gesamt einen sehr positiven Eindruck. Ob die Welt das jetzt braucht, sei dahingestellt, aber geil ist es schon.
(Quelle:metal.de)
Meine Wertung: 8.0/10
Hoerbeispiele: http://www.myspace.com/blackanvilny
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