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  Videogallery entfernt
Geschrieben von: Psychotoxic - 01.08.2009, 01:14 - Forum: Board Internes - Antworten (14)

Tach zusammen.

Ich hab die Videogallery mal entfernt da sie:

a) eh kaum benutzt wurde
b) die meisten Videos eh von youtube gesperrt sind aufgrund der dollen deutschen GEMA


Gruß

Psy

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  Huron - Cheyne Stoking
Geschrieben von: mshannes - 30.07.2009, 21:11 - Forum: The Mixed Zone & The Halfpipe - Antworten (2)

Huron - Cheyne Stoking
Stil: Sludge Metal
VÖ: 24. Juli 2009
Zeit: 48:39
Label: Rising Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/huronuk


Ja, nun, so kann der erste Höreindruck täuschen. Ganz ohne Hintergrundinfos würde man Huron vom ersten Ton an ins Amiland stecken, genauer gesagt in den schmutzigen Süden, wo Bands wie Pantera oder Down ihr Unwesen treiben. Dass diese Band dann doch aus Britannien stammt, verwundert zwar sehr, ist aber dem musikalischen Schaffen der Kapelle nicht unbedingt abträglich.

Warum ich die Band zuerst nach Amerikanesien stecken wollte, liegt daran, dass sie einen Mix aus Sludge, Stoner und Southern Rock zelebrieren. Sie deswegen als Down-Klon abzutun, wäre unangemessen, aber zumindest sollte diese Band als Haupteinfluss erwähnt werden. Gut, der zweite große Einfluss wäre nach Bekunden der Combo der gute alte Jägermeister, aber der würde die Truppe zumindest stilistisch noch nicht wirklich festlegen. Wobei, ein wenig versoffen klingt die Mucke denn doch, aber das macht sie auch sympathisch. Versoffen ja, aber auch mit sehr viel Groove geschrieben und gespielt und dazu klingt die Scheibe von vorne bis hinten ehrlich und handgemacht. Nichts wirkt poliert oder gelackt, das ist echte Musik von echten Musikern. Keine instrumentalen Glanzleistungen, die passen eh nicht zum Sound, aber grundsolide Handwerksarbeit, gepaart mit offensichtlicher Hingabe ans eigene Schaffen. Und das wirkt dann nicht mal sonderlich eintönig, denn die Stücke auf Cheyne Stoking sind abwechslungsreich genug, um den Hörer über den Großteil der Spieldauer bei der Stange zu halten. Ok, ein paar kleine Durchhänger findet man im Endeffekt dennoch, aber der Großteil geht absolut in Ordnung.

Das alles wäre mir trotz der deutlichen Ähnlichkeiten mit einer oben genannten Band eine dezent positive Wertung wert, aber da gibt es einen Haken, den ich einfach nicht ignorieren kann: Die Leistung von Sänger Palmer! Er klingt meistens so, als wären seine Stimmbänder von seinem gepressten Gesangsstil deutlich überfordert, so dass am Ende hauptsächlich Krächzen zu hören ist. Dass er auch anders kann, beweist er z. B. auf "Your View From The Sun", wo er eine sehr gefühlvolle Performance bietet. Aber der Rest der Stücke versinkt sangestechnisch ganz tief im Morast, was mich zur Abwertung zwingt.

Tja, die Musik taugt was, der Gesang leider nichts. Deshalb sei dem designierten Käufer eine Hörprobe vor dem Erwerb der CD angeraten, vielleicht kann ja der ein oder andere mehr mit der Stimme anfangen.

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  Grimness 69 - Illheaven Hells
Geschrieben von: mshannes - 30.07.2009, 21:10 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (1)

Grimness 69 - Illheaven Hells
Stil: Deathgrind
VÖ: 24. November 2008
Zeit: 32:19
Label: Copro Records
Homepage: www.grimness69.com
MySpace: www.myspace.com/grimness69


Die Italiener...
Eigentlich eher für ihr überschäumendes Temperament als für ihre Geduld bekannt, haben sie zumindest in diesem Falle fast schon eidgenössische Gemütlichkeit an den Tag gelegt, denn die vorliegende CD von Grimness 69 hat mal locker ein schlappes halbes Jahr gebraucht, bis es den Weg in die Redaktionshallen gefunden hat. Das muss an sich noch kein Manko sein, wundert mich halt ein wenig, zumal auch auf der Scheibe selbst nicht wirklich ein Klima der entspannten Zurückgelehntheit zu finden ist.

Denn die grimmigen 69er ergehen sich in einer recht deftigen Mischung aus Death Metal und Grindcore und machen mit ihrer Mucke keine Gefangenen. Von der Geschwindigkeit her bewegen sich die Italiener meist im gehobenen, manchmal recht groovigen Midtempo-Bereich mit ein paar kleinen Ausflügen in die gehobenen Tempogefilde. Dabei fällt auch gleich auf, dass der Groove den Azzurri wesentlich besser zu Gesichte steht als das Geknüppel. Wenn sie sich nämlich auf ihre Stärken besinnen, können die Stücke durchaus Laune machen, wenn dann der Prügel regiert, wird die Musik recht gesichtslos. Das ist dann nicht wirklich schlecht, aber von anderen Bands hat man solche Musik auch schon besser gehört.

Technisch ist das Werk recht brauchbar in Szene gesetzt. Die Produktion klingt recht solide, weder nach Hochglanz noch nach Telefonhörer. Auch an den Instrumenten können die vier Herren einen passablen Eindruck hinterlassen, das Drumming ist recht abwechslungsreich ausgefallen, die Gitarrenarbeit zumindest annehmbar, der Bass ist auch vorhanden und die Stimme von Frontmann "The Pig" wirkt zum Glück nicht zu monoton, sondern kann durch ihren Wechsel zwischen nicht allzu tiefen Growls und eher heiserem Kreischen ein paar Punkte einstreichen. Ein wenig kurz ist der Output geworden, aber zumindest die Halbe-Stunden-Grenze wurde dann doch geknackt.

Illheaven Hells ist nichts bahnbrechendes oder weltbewegendes geworden, könnte aber, wenn das Quartett mehr Gewicht auf die groovenden Teile gelegt hätte, eine dezent positive Wertung einfahren. Da besagte Momente aber nur sporadisch auf dem Tonträger zu finden sind, reicht es dann doch nicht dazu. Schade eigentlich, denn Potential wäre durchaus vorhanden...

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  Poccolus - Ragana
Geschrieben von: mshannes - 30.07.2009, 21:09 - Forum: The Graveyard & The Moshpit - Antworten (1)

Poccolus - Ragana
Stil: Black Metal
VÖ: 06. April 2009
Zeit: 48:54
Label: Inferna Profundus Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/poccolus


Uih, da muss ich mich ja richtig geehrt fühlen, wenn mir die Rezension einer Scheibe der "legendären" litauischen Black Metal Band Poccolus angeboten wird. Wie, Ihr kennt die Kapelle nicht?? Schämt Euch! Obwohl... Ich habe sie bisher auch nicht gekannt und ums deutlich zu sagen: Ich (und damit Ihr auch) habt dabei absolut nichts verpasst.

Ragana ist die Neuauflage einer fünf Songs starken Demo-Scheibe aus dem Jahre 1994, die mit zwei Live-Tracks von einer 97er Split-CD ergänzt und vom ehemaligen Bandleader Munis neu abgemischt wurde. Ehemalig deswegen, weil es die Schwarzheimer schon länger nicht mehr gibt und wenn ich mir dieses Produkt so anhöre, verstehe ich auch, warum das so ist. Ich möchte auch gar nicht wissen, wie das Material vor dem Remastering geklungen hat, denn selbst jetzt rumpelt der ganze Krempel geradezu erbärmlich aus den gepeinigten Boxen. Mancher mag seinen Black Metal ja gerne roh und ursprünglich mögen, aber dieses Geschepper ist wirklich unterirdisch schlecht aufgenommen. Jedes Telefon aus den 70er Jahren hat da ein besseres Klangbild vorzuweisen. Die etwas neueren Live-Tracks klingen dann ein bisschen besser.. äh... weniger schlecht, auch wenn sie weit davon entfernt sind, druckvoll oder gar gut zu klingen.

Musikalisch bewegen sich die Litauer in Gefilden, die Jüngern von Bands wie Burzum oder frühen Mayhem zusagen dürften. Allerdings ist auch die instrumentale Umsetzung der Stücke ziemlich dürftig geraten, denn meistens rumpelt sich die Combo auch rhythmischerweise durch relativ lange und langsame Songs. An ein paar Stellen haben zumindest die Gitarren ein paar lichte Momente in Form von nachvollziehbaren Melodien, aber diese Augenblicke sind recht rar gesät auf dem Tonträger. Dafür geht es bei den beiden Live-Tracks dann eher zur Sache, was dazu führt, dass diese Lieder wenigstens ein Mindestmaß an Dynamik entwickeln. Rumpeln tun sie trotzdem...

Nö, ganz offen: Das ist maximal für Hardcore-Sammler etwas, die unbedingt alles, was mit litauischem Black Metal zu tun hat, brauchen und die Original-Demo noch nicht im Schrank stehen haben. Der Rest kann sich den Kauf dieser Veröffentlichung schenken, das ist nicht gut oder wenigstens brauchbar, nicht mal originell, sondern einfach nur schlecht.

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